27 - die ernährung

Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/788887.htm

Dezember 2010: Ist es wirklich dein Vision?
Eigentlich willst du längst anfangen. Aber irgendwie funktioniert es nicht wirklich, es gibt Hindernisse und Verzögerungen.
Meistens sind die Dinge ganz gut so, wie sie sind und passieren. Und in der jetzigen Situation wäre es dann wohl auch am sinnvollsten, die Verzögerungen anzunehmen und sie dir zu nutze zu machen. Indem du deinen Plan nämlich noch einmal genau zu prüfst. Wie gut ist er? Und vor allem: ist es wirklich dein eigener Plan?
Denn erst wenn du deiner ureigenen Vision folgst, wirst du diese außerordentlichen Stamina (und die ist mit "Ernährung" gemeint!) besitzen, die dich auch dann noch trägt, wenn der Weg steinig wird. Und genau die brauchst du, um dein Ding durchzuziehen.
Wer nährt eigentlich wen? Interessante Frage...

28.07.09: Gewiß ist: die Herausforderungen, die an uns herangetragen werden, sind immer innerhalb unserer Möglichkeiten.... Sind es die überhaupt die eigenen Ängste? Oder hat man die zahlreichen Bedenkenträger bereits im Ohr, bevor sie noch selbst den Mund aufmachen?
What is REALLY happening? Von unten will Zhen, der Same, losbrechen, aufbrechen (ausbrechen). Oben wirkt Gen, der Berg, bewahrend (also: konservativ), aber auch schützend. Innen ist die nährende Erde: vielleicht sollte man nicht zu ungestüm losstürmen, aber der Aufbruch ist gewiß, steht unter guten Vorzeichen..

09.07.09: Einem Freund hat eben ein bereits begonnenes Projekt verloren. Klar, dass er verstimmt ist (und vom I Ging die Antwort "27 - die ernährung" erhält). Andererseits ist er aber auch erleichtert, denn der Vorgesetzte hat irgendein unausgesprochenes Problem mit ihm und die Zusammenarbeit wäre auf jeden Fall äußerst kräftezehrend geworden.
Erstaunlicherweise bekommt er wenige Stunden später ein anderes Projekt angeboten. Ist das "die Ernährung"?
Der Same des Himmels (Zhen) - der Wille/Wunsch/Weg - ist in die Erde gepflanzt, vor ihm liegt ein weites, freies und vor allem nährendes Feld (2 x Kun in den Kernzeichen). Oben hält der Berg (Gen) alles zusammen und gibt die korrekte Form vor. Also: achtsam sein, denn jeder kommt zu seinem Recht. Es gibt nicht zu viel, und nicht zu wenig, alles ist genau richtig.
Und manchmal ist das, was man sich erhofft gar nicht so gut für einen.
Was mir zur Bildhaftigkeit des Zeichens noch einfällt sind Jungvögel, die von ihren Eltern gefüttert werden. Sie haben ihre Schnäbel weit aufgerissen, sie bekommen was sie brauchen und sie vertrauen darauf, dass sie das richtige erhalten werden.
Vielleicht ist das auch eine Message von 27 - die Ernährung: Vertrauen, dass das richtige geschieht und annehmen was man dargeboten bekommt.