Am Anfang war das Wort.
Am Anfang steht die Absicht - und der Betrachter beeinflusst ja bekanntlich den Ausgang des Experiments.
Ich, Ich, ganz Ich... Unsere Intention ist Keimzelle unserer Welt. Aus unserem Innersten, aus unserer Intention heraus erschaffen wir (unbewusst) das, was uns später in unserer Umwelt, als "Außen“ oder „Du“ begegnen wird.
Wie genau aber ist unsere Intention beschaffen? Leider können wir sie meist ebenso wenig klar fassen wie die Brille auf unserer Nase, meist erkennen wir sie erst im Umkehrschluss wieder, dann, wenn sie, gespiegelt durch unsere Umwelt, auf uns zurückfällt. Manchmal können wir dann rekonstruieren, welche Intention vielleicht am Anfang unserer persönlichen Schöpfungsgeschichte stand...
Oder nicht mehr stand. Denn am Anfang unseres Lebens waren wir alle groß, schön, gut, war unsere eigene Intention dem Wahren, Reinen, Erhabenen verpflichtet. Bis das allgemeine Getümmel der Welt sie trübte, änderte...
Ich, Ich, ganz Ich... erinnert an den Anfang, an die vielen Anfänge unseres Lebens. Es ist wie... einer von den vielen Neujahrsmorgen, die zugleich vielversprechend und doch auch Produkt der vorangegangenen Silvesternacht sind.
Ein Moment des Innehaltens (das „Schöpferische“ ist eines der wenigen „statischen“ Zeichen des I Gings) wie jener kurze Moment, in dem die Welle, die an den Strand drängt kurz stillsteht, bevor sie die Richtung wechselt und ins Meer zurückfließt.
In diesem Augenblick ist sie/wir/ich: ICH, GANZ ICH.
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/777777.htm
02 - das empfangende
War Zeichen Nr. 1 das Schöpferische, aktiv-erschaffende Element, durch das sie Intention die Welt erschafft, ist Nr. 2 das passive Geschehen-lassen, das Loslassen, das Sinken des Tai Ji.
Es ist die Hingabe an das, was ist - und die wundersame Erfahrung, dass wir getragen und genährt werden, dass Dinge auch von allein geschehen können, ohne unser Zutun. Konkret erlebbar ist dieses Phänomen in der Schwerkraft - die uns immer begleitet und die, wenn wir sie zur Kenntnis nehmen und in unseren Handlungen einfließen lassen, unser Leben tatsächlich vereinfacht.
Die Kunst, das Vorhandene, die natürlichen Mechanismen unserer Welt, für uns zu nutzen, ist sicherlich auch die Weisheit des Alters. Es ist die hohe Kunst, mühelos das Ziel erreichen, weil man sich vom Fluss tragen lässt.
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/888888.htm
04.03.09: Ich frage zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Meine Auslegung ergibt "39 - das hemmnis" und wandelt sich zu 02 - das empfangende und verweistso auf Schmiegsamkeit, Fügsamkeit, ein offen sein für Entwicklungen.
Bei uns gibt es eine latente Abneigung gegen diese passive Haltung des Empfangenden. Den meisten ist Aktionismus eigentlich lieber - also Yang, Qian, das Schöpferische. Dabei hält das Empfangende eine große Macht: es trägt alle Wesen - ausnahmslos. Das Ziel des Empfangenden ist, jedes Ding, jeden Menschen, so anzunehmen, wie er/sie ist.
Es ist die Hingabe an das, was ist - und die wundersame Erfahrung, dass wir getragen und genährt werden, dass Dinge auch von allein geschehen können, ohne unser Zutun. Konkret erlebbar ist dieses Phänomen in der Schwerkraft - die uns immer begleitet und die, wenn wir sie zur Kenntnis nehmen und in unseren Handlungen einfließen lassen, unser Leben tatsächlich vereinfacht.
Die Kunst, das Vorhandene, die natürlichen Mechanismen unserer Welt, für uns zu nutzen, ist sicherlich auch die Weisheit des Alters. Es ist die hohe Kunst, mühelos das Ziel erreichen, weil man sich vom Fluss tragen lässt.
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/888888.htm
04.03.09: Ich frage zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Meine Auslegung ergibt "39 - das hemmnis" und wandelt sich zu 02 - das empfangende und verweistso auf Schmiegsamkeit, Fügsamkeit, ein offen sein für Entwicklungen.
Bei uns gibt es eine latente Abneigung gegen diese passive Haltung des Empfangenden. Den meisten ist Aktionismus eigentlich lieber - also Yang, Qian, das Schöpferische. Dabei hält das Empfangende eine große Macht: es trägt alle Wesen - ausnahmslos. Das Ziel des Empfangenden ist, jedes Ding, jeden Menschen, so anzunehmen, wie er/sie ist.
03 - die anfangsschwierigkeit
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/788878.htm
Himmel und Erde kommunizieren zum ersten Mal - Bewegung inmitten der Gefahr.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Himmel und Erde kommunizieren zum ersten Mal - Bewegung inmitten der Gefahr.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
04 - die jugendtorheit
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/878887.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
05 - das warten
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/777878.htm
Dezember 2010: Hitze aus der aktuellen Situation nehmen - damit das Feuer umso länger brennt.
Feuer (Quelle) und Wasser (Route) - eigentlich sind das Gegensätze, die sich nur sehr schwer miteinander in Einklang bringen lassen. Gelingt es aber doch, dann bereichern sich die beiden ungemein.
Der Ausgangspunkt ist eine Situation voller Tatendrang, Leidenschaft und Ausdruckswillen - vielleicht eine Beziehung oder ein Projekt, für das man brennt und dem man sich mit Haut und Haaren - und allen zur Verfügung stehenden Mitteln - verschrieben hat. Zunächst ist das einmal ein wunderbares Gefühl, doch bei allem Enthusiasmus: es besteht die ganz reale Gefahr, dass man sich zu sehr involviert und im eigenen Feuer verbrennt. Oder dass die good vibrations ganz plötzlich zum rücksichtslosen Egotrip werden.
Wasser liefert hier einen sehr hilfreichen Ansatz, denn es steht für Rückverbindung zum eigenen Urgrund, zur den eigenen Wurzeln, zur eigenen Intuition und gibt dem Feuer auf diese Weise einen Bezugsrahmen.
Der erste Schritt auf diesem Weg wäre also, die Energie zunächst ein bisschen herunterzufahren und sich der Umgebung und ihren Menschen wieder zu öffnen. Was oder wer umgibt mich, mit wem habe ich es tatsächlich zu tun - und welche Impulse erhalte ich aus meiner Umgebung?
In einem zweiten Schritt folgt dann eine genaue Unterscheidung: was von alle dem dient wirklich meinem Ziel - und was schmeichelt lediglich meinem Ego? Welcher Einsatz ist wirklich nötig und realistisch - und wo beute ich mich selbst aus?
Letztendlich bewirken diese Überlegungen, die Hitze aus der aktuellen Situation zu nehmen. Vielleicht brennt das Feuer dann nicht mehr ganz so hell - aber ganz sicher wird es auf diese Weise länger brennen!
25.07.09: Höre gerade Nina Simone. Sehnsucht und Einsamkeit, das Warten auf den Liebhaber, der auf sich warten lässt.
Warten ist offensichtlich ein weltweites, die Kulturen übergreifendes Phänomen: "Ich fühle mich traurig. Mein/e Liebhaber/in soll zur mir zurückkehren. Ich brauche ihn/sie." Tausendmal kolportiert, in Märchen, Filmen, Liedern. Es ist normal, fast schon erstrebenswert (weil: "welcom in the club!"), so zu fühlen.
Warten wird kulturell als Leiden, eine art Leerlauf erfahren. Ganz klar ein nicht-bei-sich-sein, denn in Gedanken und Gefühlen ist man ja bei dem Partner, der abwesend ist: er/sie bekommt meine Energie.
Sinnvoll wäre deswegen:
22.07.09: Warten auf den idealen Augenblick. Warten auf die günstige Lücke. Warten, auf den optimalen Moment, um einzugreifen. Obwohl die Welt alles andere als still steht.
Wie eine Katze auf der Lauer.
Dezember 2010: Hitze aus der aktuellen Situation nehmen - damit das Feuer umso länger brennt.
Feuer (Quelle) und Wasser (Route) - eigentlich sind das Gegensätze, die sich nur sehr schwer miteinander in Einklang bringen lassen. Gelingt es aber doch, dann bereichern sich die beiden ungemein.
Der Ausgangspunkt ist eine Situation voller Tatendrang, Leidenschaft und Ausdruckswillen - vielleicht eine Beziehung oder ein Projekt, für das man brennt und dem man sich mit Haut und Haaren - und allen zur Verfügung stehenden Mitteln - verschrieben hat. Zunächst ist das einmal ein wunderbares Gefühl, doch bei allem Enthusiasmus: es besteht die ganz reale Gefahr, dass man sich zu sehr involviert und im eigenen Feuer verbrennt. Oder dass die good vibrations ganz plötzlich zum rücksichtslosen Egotrip werden.
Wasser liefert hier einen sehr hilfreichen Ansatz, denn es steht für Rückverbindung zum eigenen Urgrund, zur den eigenen Wurzeln, zur eigenen Intuition und gibt dem Feuer auf diese Weise einen Bezugsrahmen.
Der erste Schritt auf diesem Weg wäre also, die Energie zunächst ein bisschen herunterzufahren und sich der Umgebung und ihren Menschen wieder zu öffnen. Was oder wer umgibt mich, mit wem habe ich es tatsächlich zu tun - und welche Impulse erhalte ich aus meiner Umgebung?
In einem zweiten Schritt folgt dann eine genaue Unterscheidung: was von alle dem dient wirklich meinem Ziel - und was schmeichelt lediglich meinem Ego? Welcher Einsatz ist wirklich nötig und realistisch - und wo beute ich mich selbst aus?
Letztendlich bewirken diese Überlegungen, die Hitze aus der aktuellen Situation zu nehmen. Vielleicht brennt das Feuer dann nicht mehr ganz so hell - aber ganz sicher wird es auf diese Weise länger brennen!
25.07.09: Höre gerade Nina Simone. Sehnsucht und Einsamkeit, das Warten auf den Liebhaber, der auf sich warten lässt.
Warten ist offensichtlich ein weltweites, die Kulturen übergreifendes Phänomen: "Ich fühle mich traurig. Mein/e Liebhaber/in soll zur mir zurückkehren. Ich brauche ihn/sie." Tausendmal kolportiert, in Märchen, Filmen, Liedern. Es ist normal, fast schon erstrebenswert (weil: "welcom in the club!"), so zu fühlen.
Warten wird kulturell als Leiden, eine art Leerlauf erfahren. Ganz klar ein nicht-bei-sich-sein, denn in Gedanken und Gefühlen ist man ja bei dem Partner, der abwesend ist: er/sie bekommt meine Energie.
Sinnvoll wäre deswegen:
- wieder bei sich selbst sein und
- aufmerksam sein, was in der eigenen Umgebung passiert.
22.07.09: Warten auf den idealen Augenblick. Warten auf die günstige Lücke. Warten, auf den optimalen Moment, um einzugreifen. Obwohl die Welt alles andere als still steht.
Wie eine Katze auf der Lauer.
06 - der streit
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/878777.htm
Dezember 2010: Streit bedeutet: Sich nicht nahe sein.
Die Tendenzen gehen auseinander, der Himmel drängt nach oben, das Wasser nach unten. Wo hat die Entfernung voneinander begonnen?
Die Situation ist von Stärkedemonstration geprägt.
15.02.09: Ich stelle die Frage bezüglich einer Arbeitssituation. Tatsächlich demonstriere ich dort nach Außen hin Stärke - obwohl mir die gesamte Situation innerlich völlig widerstrebt. "Im Inneren liegt Wahrhaftigkeit." heißt es - das stimmt. Ich verbiege mich selbst, um zu demonstrieren... ja, was? Dass ich mit allen Widrigkeiten klarkomme? Dass ich Super-Woman bin und mich von nichts unterkriegen lasse? Also ist der Widerspruch IN mir. Wieso gehe ich zu dem Job überhaupt noch?
Das Zeichen wandelt sich dann zu 03 - die Anfangsschwierigkeit.
26.02.09: Ein Freund erhält eine völlig überraschende Projektabsage, wohl begründet mit der absoluten Kompetenz des Ablehnenden, seiner "reichen Berufserfahrung" usw. Trotzdem sind alle (anderen) Projekteilnehmer sehr erstaunt, was da passiert. "Warum hasst mich GM?" lautet die Frage. Antwort: Zeichen Nr. 6 - Der Streit.
Nach Aussen hin soll die Absage "korrekt" und "fundiert" erscheinen (= Himmel, oberes Zeichen), aber es drängt sich doch der Verdacht auf, dass etwas völlig anderes hinter dem ganzen steckt. "Sich nahe sein" würde bedeuten: sich solidarisch, fast wie eine Familie, zur Seite stehen. Genau das Gegenteil ist hier passiert: da wird jemand in die Pfanne gehauen, eine Art Bauernopfer erbracht.... allerdings sagt "6 - der streit" auch, dass der Mensch, der so handelt, eigentlich selbst in einer gefährlichen Lage ist (unten Kun), aber Stärke demonstriert, statt sich dieser (inneren) Gefahr zu stellen. Und die Stärke, die demonstriert wird ist auch nicht weise, sondern eher übermütig, hochmütig. Eine Machtdemonstration - um etwas anderes zu maskieren?!
Die interessante Frage ist also: Was lauert im Inneren? Worin besteht die Gefahr?
Genau dort nämlich liegt der wunde Punkt des Handelnden...
Vielleicht liegt der Fehler aber auch ganz einfach darin, dass man im Gegenüber einen "Feind" sieht - und keinen Verbündeten. Denn sicherlich ist die Grundlagen des Zusammenkommens ja etwas gemeinsames gewesen.
Die inneren Kernzeichen des Hexagramms 06 - der Streit sind Li (Licht) und Sun (Baum, Wind). Li steht für Helligkeit, Er-Hellung, Erkennen. Und Sun, Holz, dient... zum Brücken bauen... (oder ein Schiff, um den trennenden Fluss zu überqueren. Also: nicht mit der Macht des Stärkeren den Fluss überqueren (das biringt gewiß Unheil), sondern mit Einsicht und einer versöhnenden Geste...
Dezember 2010: Streit bedeutet: Sich nicht nahe sein.
Die Tendenzen gehen auseinander, der Himmel drängt nach oben, das Wasser nach unten. Wo hat die Entfernung voneinander begonnen?
Die Situation ist von Stärkedemonstration geprägt.
15.02.09: Ich stelle die Frage bezüglich einer Arbeitssituation. Tatsächlich demonstriere ich dort nach Außen hin Stärke - obwohl mir die gesamte Situation innerlich völlig widerstrebt. "Im Inneren liegt Wahrhaftigkeit." heißt es - das stimmt. Ich verbiege mich selbst, um zu demonstrieren... ja, was? Dass ich mit allen Widrigkeiten klarkomme? Dass ich Super-Woman bin und mich von nichts unterkriegen lasse? Also ist der Widerspruch IN mir. Wieso gehe ich zu dem Job überhaupt noch?
Das Zeichen wandelt sich dann zu 03 - die Anfangsschwierigkeit.
26.02.09: Ein Freund erhält eine völlig überraschende Projektabsage, wohl begründet mit der absoluten Kompetenz des Ablehnenden, seiner "reichen Berufserfahrung" usw. Trotzdem sind alle (anderen) Projekteilnehmer sehr erstaunt, was da passiert. "Warum hasst mich GM?" lautet die Frage. Antwort: Zeichen Nr. 6 - Der Streit.
Nach Aussen hin soll die Absage "korrekt" und "fundiert" erscheinen (= Himmel, oberes Zeichen), aber es drängt sich doch der Verdacht auf, dass etwas völlig anderes hinter dem ganzen steckt. "Sich nahe sein" würde bedeuten: sich solidarisch, fast wie eine Familie, zur Seite stehen. Genau das Gegenteil ist hier passiert: da wird jemand in die Pfanne gehauen, eine Art Bauernopfer erbracht.... allerdings sagt "6 - der streit" auch, dass der Mensch, der so handelt, eigentlich selbst in einer gefährlichen Lage ist (unten Kun), aber Stärke demonstriert, statt sich dieser (inneren) Gefahr zu stellen. Und die Stärke, die demonstriert wird ist auch nicht weise, sondern eher übermütig, hochmütig. Eine Machtdemonstration - um etwas anderes zu maskieren?!
Die interessante Frage ist also: Was lauert im Inneren? Worin besteht die Gefahr?
Genau dort nämlich liegt der wunde Punkt des Handelnden...
Vielleicht liegt der Fehler aber auch ganz einfach darin, dass man im Gegenüber einen "Feind" sieht - und keinen Verbündeten. Denn sicherlich ist die Grundlagen des Zusammenkommens ja etwas gemeinsames gewesen.
Die inneren Kernzeichen des Hexagramms 06 - der Streit sind Li (Licht) und Sun (Baum, Wind). Li steht für Helligkeit, Er-Hellung, Erkennen. Und Sun, Holz, dient... zum Brücken bauen... (oder ein Schiff, um den trennenden Fluss zu überqueren. Also: nicht mit der Macht des Stärkeren den Fluss überqueren (das biringt gewiß Unheil), sondern mit Einsicht und einer versöhnenden Geste...
07 - das heer
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/878888.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
08 - das zusammenhalten
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/888878.htm
Dezember 2010: Worin bin ich verwurzelt, was nährt mich und bestimmt so mein Handeln?
Eine Wurzel, ein stützendes (Glaubens-)System tut zunächst nämlich einmal genau das: es stützt und schützt mich, es definiert mich, es zeichnet einen Weg für mich vor. Möglicherweise bildet es aber zugleich auch eine Barriere zwischen mir und meiner Umwelt: denn in gewisser Weise isoliert es mich, es trennt mich von der Wirklichkeit und schränkt meinen Handlungsspielraum ein.
Das obere Trigramm (Umfeld) verweist auf Ängste, die sowohl begründet als auch unbegründet sein mögen. Wie gehe ich mit ihnen um? Richte ich mein Handeln an ihnen aus, oder, ganz im Gegenteil, ignoriere ich sie einfach und agiere nun übertrieben mutig oder auch waghalsig?
Ängste sind nicht per se unsere "Feinde" - sie stellen viel mehr einen sehr sinnvollen Schutzmechanismus dar. Manchmal entwickeln sie jedoch eine ungesunde Eigendynamik und wir verlieren unsere Bodenhaftung. Einen interessanten Aspekt, den es in diesem Zusammenhang zu Bedenken gibt, deutet das obere Kernzeichen (äußere Antwort) an: welche Filter beeinflussen unsere Wahrnehmung? Denn das, was wir wahrnehmen ist längst nicht die Realität an sich. Das, was unser Bewusstsein tatsächlich erreicht, ist ein sorgsam gefiltertes Zerrbild. Hat sich z. B. eine - vielleicht irrationale - Angst in uns festgesetzt, werden wir in Zukunft solche Aspekte unserer Umwelt besonders intensiv wahrnehmen, die bedrohlich wirken und eben diese Angst noch weiter verfestigen.
Was ist zu tun? Vielleicht einen Moment aus der Tretmühle aussteigen. Nichts tun, nichts denken, einfach nur entspannen. Dinge tun, die mich nähren, die mir Wohlbefinden und Ruhe schenken. Und dann kritisch und unvoreingenommen auf die Situation blicken: nehme ich wirklich alle Aspekte wahr? Blende ich Aspekte aus, während ich andere überzeichne? Wie würde ein neutraler Beobachter die Situation beschreiben? Ist der Teilbereich, den ich als besonders wichtig wahrnehme tatsächlich so hervorstechend?
Dezember 2010: Worin bin ich verwurzelt, was nährt mich und bestimmt so mein Handeln?
Eine Wurzel, ein stützendes (Glaubens-)System tut zunächst nämlich einmal genau das: es stützt und schützt mich, es definiert mich, es zeichnet einen Weg für mich vor. Möglicherweise bildet es aber zugleich auch eine Barriere zwischen mir und meiner Umwelt: denn in gewisser Weise isoliert es mich, es trennt mich von der Wirklichkeit und schränkt meinen Handlungsspielraum ein.
Das obere Trigramm (Umfeld) verweist auf Ängste, die sowohl begründet als auch unbegründet sein mögen. Wie gehe ich mit ihnen um? Richte ich mein Handeln an ihnen aus, oder, ganz im Gegenteil, ignoriere ich sie einfach und agiere nun übertrieben mutig oder auch waghalsig?
Ängste sind nicht per se unsere "Feinde" - sie stellen viel mehr einen sehr sinnvollen Schutzmechanismus dar. Manchmal entwickeln sie jedoch eine ungesunde Eigendynamik und wir verlieren unsere Bodenhaftung. Einen interessanten Aspekt, den es in diesem Zusammenhang zu Bedenken gibt, deutet das obere Kernzeichen (äußere Antwort) an: welche Filter beeinflussen unsere Wahrnehmung? Denn das, was wir wahrnehmen ist längst nicht die Realität an sich. Das, was unser Bewusstsein tatsächlich erreicht, ist ein sorgsam gefiltertes Zerrbild. Hat sich z. B. eine - vielleicht irrationale - Angst in uns festgesetzt, werden wir in Zukunft solche Aspekte unserer Umwelt besonders intensiv wahrnehmen, die bedrohlich wirken und eben diese Angst noch weiter verfestigen.
Was ist zu tun? Vielleicht einen Moment aus der Tretmühle aussteigen. Nichts tun, nichts denken, einfach nur entspannen. Dinge tun, die mich nähren, die mir Wohlbefinden und Ruhe schenken. Und dann kritisch und unvoreingenommen auf die Situation blicken: nehme ich wirklich alle Aspekte wahr? Blende ich Aspekte aus, während ich andere überzeichne? Wie würde ein neutraler Beobachter die Situation beschreiben? Ist der Teilbereich, den ich als besonders wichtig wahrnehme tatsächlich so hervorstechend?
09 - des kleinen zähmungskraft
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/777877.htm
Sommer 2008:
Der Wind (der Baum; das Sanfte) gelangt überall hin.
Die Zähmung geschieht im Rahmen von Gruppenprozessen. Innen ist eine Idee, die man in sanfter Überzeugungskraft nach außen trägt. Die Neuausrichtung geschieht ohne
Gewalt.
Das Sanfte (der Yin-Strich) zähmt das Starke (der Himmel, die Überzahl der Yang-Striche). Die Entwicklung geschieht langsam, aber unaufhaltsam.
Es ist gut, den Dingen ihren natürlichen Lauf zu lassen. Obwohl im inneren längst Klarheit herrschut und Entscheidungen gefallen sind, gilt es, äußere Entwicklungsprozesse zu respektieren.
Sommer 2008:
Der Wind (der Baum; das Sanfte) gelangt überall hin.
Die Zähmung geschieht im Rahmen von Gruppenprozessen. Innen ist eine Idee, die man in sanfter Überzeugungskraft nach außen trägt. Die Neuausrichtung geschieht ohne
Gewalt.
Das Sanfte (der Yin-Strich) zähmt das Starke (der Himmel, die Überzahl der Yang-Striche). Die Entwicklung geschieht langsam, aber unaufhaltsam.
Es ist gut, den Dingen ihren natürlichen Lauf zu lassen. Obwohl im inneren längst Klarheit herrschut und Entscheidungen gefallen sind, gilt es, äußere Entwicklungsprozesse zu respektieren.
10 - das auftreten
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/778777.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
11 - der friede
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/777888.htm
Entschlüsse sensibel umsetzen
Das Hexagramm stellt eine eine höchst harmonische Vereinigung von Kern und Umfeld dar. Das eigene Gefühl klarer Entschlossenheit zeigt sich rezeptiv und offen (innere Regung) für die Befindlichkeit der Umwelt. Diese wiederum ist bereit, Veränderungen rasch umzusetzen (äußere Antwort).
Offen und sensibel auf die Umwelt zuzugehen erfordert, sich selbst und die Umsetzung der eigenen Absichten und Ziele zurückzunehmen. Indem man Zug um Zug jeweils nur das verändert, was die Umgebung in diesem Moment verkraften kann, vermeidet störrischen Widerstand, hinter dem sich meist ohnehin kein böser Wille sonder vielmehr schlichte Überforderung verbirgt.
Anstatt also alle eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen um dem Umfeld den eigenen Willen aufzuzwingen, sollte man Veränderungen in enger Rückkoppelung mit dem Umfeld durchführen um den den Betroffenen so zu ermöglichen, Eigendynamik zu entwickeln. Dies bewirkt genau das, was im Urteil als Heil und Gelingen bezeichnet wird: Veränderungen werden nicht unter Zwang, sondern im eigenen Rhythmus umgesetzt und Potentiale können reifen. Neues setzt sich auf diese Weise oft erstaunlich rasch durch.
Januar 2010: ...erinnert mich ziemlich genau an das, was ich mir unter erfolgreichem Change Management vorstelle...
Entschlüsse sensibel umsetzen
Das Hexagramm stellt eine eine höchst harmonische Vereinigung von Kern und Umfeld dar. Das eigene Gefühl klarer Entschlossenheit zeigt sich rezeptiv und offen (innere Regung) für die Befindlichkeit der Umwelt. Diese wiederum ist bereit, Veränderungen rasch umzusetzen (äußere Antwort).
Offen und sensibel auf die Umwelt zuzugehen erfordert, sich selbst und die Umsetzung der eigenen Absichten und Ziele zurückzunehmen. Indem man Zug um Zug jeweils nur das verändert, was die Umgebung in diesem Moment verkraften kann, vermeidet störrischen Widerstand, hinter dem sich meist ohnehin kein böser Wille sonder vielmehr schlichte Überforderung verbirgt.
Anstatt also alle eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen um dem Umfeld den eigenen Willen aufzuzwingen, sollte man Veränderungen in enger Rückkoppelung mit dem Umfeld durchführen um den den Betroffenen so zu ermöglichen, Eigendynamik zu entwickeln. Dies bewirkt genau das, was im Urteil als Heil und Gelingen bezeichnet wird: Veränderungen werden nicht unter Zwang, sondern im eigenen Rhythmus umgesetzt und Potentiale können reifen. Neues setzt sich auf diese Weise oft erstaunlich rasch durch.
Januar 2010: ...erinnert mich ziemlich genau an das, was ich mir unter erfolgreichem Change Management vorstelle...
13 - gemeinschaft mit menschen
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/787777.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
14 - der besitz von großem
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/777787.htm
Stellvertretend für alle Menschen handeln
Der Fragende hat einige sehr klare Entscheidungen für sich und sein Leben getroffen, bei denen möglicherweise einige Weichen neu oder anders gestellt wurden. All das beobachtet die Umwelt aufmerksam: sie versucht, seine Beweggründe zu verstehen und daraus zu lernen und hinterfragt dabei ihr eigenes Leben kritisch.
Vielleicht bleiben diese Feinheiten dem Fragenden verborgen und eigentlich braucht er keine Bestärkung, denn er verfolgt seinen Weg auch so konsequent weiter und treibt die Entscheidung voran - was das Umfeld weiterhin aufmerksam wahrnimmt.
Die Tatsache, dass die Haltung und der Weg des Fragenden von der Umwelt sehr sorgfältig beobachtet werden und dies möglicherweise Prozesse anstößt, die weit über den Horizont des Fragenden hinausgehen, ist ein wichtiger Aspekt dieses Zeichens.
Denn die Entschlossenheit des Fragenden steht nicht im luftleeren Raum, sondern findet innerhalb eines Geflechts menschlicher Beziehungen statt, in dem sie - direkt oder indirekt - auf andere Menschen einwirkt. Der Fragende handelt also nicht nur für sich selbst (obschon es so erscheinen mag), sondern er handelt auch stellvertretend für andere Menschen, die an seinem Beispiel wachsen.
Diese bedeutet, dass der Fragende auf seinem Weg eventuell eine größere Verantwortung trägt, als ihm in diesem Moment bewusst ist: er handelt exemplarisch für ein (anonymes / menschliches / Umwelt-)Kollektiv.
28.02.10: Eine Freundin bekommt dieses Zeichen. Sie steht inmitten eines Berufwechsels, ihrer innersten Neigung folgend.
Herbst 2008: Der Fragende ist stark (im Inneren Kien, der Himmel) und besitzt nach außen hin Klarheit (Li, das Feuer), um die Dinge korrekt zu erkennen.
Stärke zu besitzen ist etwas anderes, als Macht über etwas oder jemanden auszuüben. Wahre Stärke äußert sich in klarer Stellungnahme, höchstem bei-sich-Sein und zugleich klarem in-der-Welt-Sein. Hilfreich ist hier Dui, der See, als oberes Kernzeichen zur Kontaktaufnahme mit der Welt).
Man hat Gemeinschaft gefunden und einen emanzipierten Frieden mit sich und seiner Umwelt geschlossen. Man ist jetzt man selbst und als solcher von den Mitmenschen wohl geachtet. Selbstverleugnung und übergroße Anpassung sind Stärke und kultivierte Klarheit gewichen.
Das Zeichen bedeutet allerdings nicht, dass einem die Dinge in den Schoß fallen werden. Im Gegenteil, der Weg kann mühevoll sein. Aber beschreitet man ihn mit innerer Entschlossenheit und nach außen hin klarheit, bringt das gutes Gelingen.
Tarot 10o Reichtum: Du hast eine gute Verbindung zu deinem inneren Potential (Talent). Vertraue auf deine Fähigkeiten, handle klar und großzügig. Alles wird gelingen.
Stellvertretend für alle Menschen handeln
Der Fragende hat einige sehr klare Entscheidungen für sich und sein Leben getroffen, bei denen möglicherweise einige Weichen neu oder anders gestellt wurden. All das beobachtet die Umwelt aufmerksam: sie versucht, seine Beweggründe zu verstehen und daraus zu lernen und hinterfragt dabei ihr eigenes Leben kritisch.
Vielleicht bleiben diese Feinheiten dem Fragenden verborgen und eigentlich braucht er keine Bestärkung, denn er verfolgt seinen Weg auch so konsequent weiter und treibt die Entscheidung voran - was das Umfeld weiterhin aufmerksam wahrnimmt.
Die Tatsache, dass die Haltung und der Weg des Fragenden von der Umwelt sehr sorgfältig beobachtet werden und dies möglicherweise Prozesse anstößt, die weit über den Horizont des Fragenden hinausgehen, ist ein wichtiger Aspekt dieses Zeichens.
Denn die Entschlossenheit des Fragenden steht nicht im luftleeren Raum, sondern findet innerhalb eines Geflechts menschlicher Beziehungen statt, in dem sie - direkt oder indirekt - auf andere Menschen einwirkt. Der Fragende handelt also nicht nur für sich selbst (obschon es so erscheinen mag), sondern er handelt auch stellvertretend für andere Menschen, die an seinem Beispiel wachsen.
Diese bedeutet, dass der Fragende auf seinem Weg eventuell eine größere Verantwortung trägt, als ihm in diesem Moment bewusst ist: er handelt exemplarisch für ein (anonymes / menschliches / Umwelt-)Kollektiv.
28.02.10: Eine Freundin bekommt dieses Zeichen. Sie steht inmitten eines Berufwechsels, ihrer innersten Neigung folgend.
Herbst 2008: Der Fragende ist stark (im Inneren Kien, der Himmel) und besitzt nach außen hin Klarheit (Li, das Feuer), um die Dinge korrekt zu erkennen.
Stärke zu besitzen ist etwas anderes, als Macht über etwas oder jemanden auszuüben. Wahre Stärke äußert sich in klarer Stellungnahme, höchstem bei-sich-Sein und zugleich klarem in-der-Welt-Sein. Hilfreich ist hier Dui, der See, als oberes Kernzeichen zur Kontaktaufnahme mit der Welt).
Man hat Gemeinschaft gefunden und einen emanzipierten Frieden mit sich und seiner Umwelt geschlossen. Man ist jetzt man selbst und als solcher von den Mitmenschen wohl geachtet. Selbstverleugnung und übergroße Anpassung sind Stärke und kultivierte Klarheit gewichen.
Das Zeichen bedeutet allerdings nicht, dass einem die Dinge in den Schoß fallen werden. Im Gegenteil, der Weg kann mühevoll sein. Aber beschreitet man ihn mit innerer Entschlossenheit und nach außen hin klarheit, bringt das gutes Gelingen.
Tarot 10o Reichtum: Du hast eine gute Verbindung zu deinem inneren Potential (Talent). Vertraue auf deine Fähigkeiten, handle klar und großzügig. Alles wird gelingen.
15 - die bescheidenheit
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/887888.htm
Mit wohl gewählter Handlung verändern
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der in selbst ruht, auf sich selbst bezogen und konzentriert ist. Die Umwelt begegnet ihm offen, beobachtend. Der Fragenden handelt nun aus dieser, seiner ruhigen und meditativen Grundhaltung heraus: voll innerer Ruhe, aber auch klar und entschlossen. Dies löst im Umfeld Veränderung aus, die möglicherweise eine überraschende Dynamik annimmt.
Was genau hat es mit der meditativen Grundhaltung und der daraus resultierenden Handlung auf sich? Es ist jedenfalls keine Handlung, die aus kluger Reflexion entstanden ist. Sie hat vielmehr mit Präsenz zu tun, mit gegenwärtig sein im Hier-und-Jetzt. Die Handlung selbst kann klein und unscheinbar sein. Aber sie ist genau der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen wird und damit Veränderung auslöst.
Dreh und Angelpunkt ist also die eigene (Geistes-)Gegenwart, die alle ablenkenden Gedanken oder Gefühle (Wut, Angst, Trauer) ausblendet, sich allein auf diesen Moment konzentriert und der spontanen Eingebung folgend handelt.
03.03.10: Mushin
Dieses Handeln-ohne-Denken erinert mich an den Begriff "mushin" aus dem Zen-Buddhismus. Ich begegnete dem Begriff zuerst bei Taisen Deshimaru: Questions to a Zen Master
. Die Definition für Mushin dort im Glossar lautet ganz einfach "no-mind".
Auch interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Mushin
Möglicherweise hilfreich: Die wunderbare Kunst der Katze
Mit wohl gewählter Handlung verändern
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der in selbst ruht, auf sich selbst bezogen und konzentriert ist. Die Umwelt begegnet ihm offen, beobachtend. Der Fragenden handelt nun aus dieser, seiner ruhigen und meditativen Grundhaltung heraus: voll innerer Ruhe, aber auch klar und entschlossen. Dies löst im Umfeld Veränderung aus, die möglicherweise eine überraschende Dynamik annimmt.
Was genau hat es mit der meditativen Grundhaltung und der daraus resultierenden Handlung auf sich? Es ist jedenfalls keine Handlung, die aus kluger Reflexion entstanden ist. Sie hat vielmehr mit Präsenz zu tun, mit gegenwärtig sein im Hier-und-Jetzt. Die Handlung selbst kann klein und unscheinbar sein. Aber sie ist genau der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen wird und damit Veränderung auslöst.
Dreh und Angelpunkt ist also die eigene (Geistes-)Gegenwart, die alle ablenkenden Gedanken oder Gefühle (Wut, Angst, Trauer) ausblendet, sich allein auf diesen Moment konzentriert und der spontanen Eingebung folgend handelt.
03.03.10: Mushin
Dieses Handeln-ohne-Denken erinert mich an den Begriff "mushin" aus dem Zen-Buddhismus. Ich begegnete dem Begriff zuerst bei Taisen Deshimaru: Questions to a Zen Master
"What is mushin?" "Mushin: nonthought. D. T. Suzuki wrote at length on mushin. It's "nonthought,", "unconsciously,", "Mind without Thought", non-thought. It is the essence of Zen. Supposing you do something or want something in your ordinary life: if you act consciously, you are not mushin. If the impulse is expressed at conscious thought, it is not Zen. That is why training in a practice that involves the muscles an whole body is so important. It's important for speaking too, Most people speak after the brain has given them the order to do so. But if you become mushin, hishiryo*, you can speak unconsciously, without thought.Take a mondo*: if you ask a professor a question he has to think before he answers. But the zen monk answers without thinking, unconsciously. That's why a Zen mondo is important.
It's the the same with actions. The brain thinks and you act afterwards. That is not mushin. Mushin is the body thinking. If you understand that, you can understand Zen. Most Zen stories have to do with mushin. Wisdom and intellectual learning are not the same. in everyday life, in conversations, most people think first and then answer; but very intelligent people use wisdom and do not think. They speak and answer through intuition. Book learning is different from true knowledge. In time, one ceases using the brain to answer questions.
Through zazen you can understand how one can speak unconsciously. Your superficial brain rests and your inner brain becomes active and receives energy. In a mondo my answers come from the inner brain; the activity begins there. My inner brain answers you unconsciously, mushin. That's why a zen mondo is different from an oral examination at the university. Speaking out of one's book-learning is not wisdom. From long practice of zazen you will acquire this unconsciously: wisdom, not book-learning.
When I give a talk, for example, I must prepare what I am going to say. Learning first... and a bit of wisdom. But the moment I stand up in the hall I begin to talk unconsciously and I don't always stick to what I have prepared. I look at at the faces and see whether I need to change my talk. There is no more plan, my words come out of the unconscious, an that is why they impress people so strongly. That is teisho*.
Buddhist philosophy and Zen philosophy do not entail knowledge alone. That is true of the martial arts too.
How should I act? If I have to think about everything I ought to do I will not be able to act effectively at all. So mushin is necessary: it enables the body to react without thinking. That is why the practice of zazen is so useful in the martial arts. If you think to long our opponent will be quicker than you."
Glossar:
Hishiryo: Thinking without thoughts, beyond thought.
Mondo: questions and answers between master and disciples.
Teisho: oral transmission of the Dharma in lecture form.
(aus: Taisen Deshimaru - Questions to a Zen Master)
Auch interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Mushin
Möglicherweise hilfreich: Die wunderbare Kunst der Katze
16 - die begeisterung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/888788.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
17 - die nachfolge
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/788778.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
18 - die arbeit am verdorbenen
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/877887.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
19 - die annäherung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/778888.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
23 - die zersetzung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/888887.htm
Oktober 2011 / Zuschrift:
Ein Nutzer schrieb: "Ich habe diese Idee, ich sollte einen Job annahmen. Aber ist das richitg? Soll ich es tun, mir einen Job suchen? Oder soll ich mein Leben, so wie es jetzt ist, AUSHALTEN.
Aushalten ist ein interessanter Begriff. Vielleicht ist das meine Frage an das I Ging: ich leide unter was - und mein Hirn schlägt einen Job als Lösung vor. Worunter LEIDE ich? Unter einem Mangel an HALT (den ich mit einem Job bekämpfen will)? Was soll ich tun?
LOSLASSEN? Mich solange sinken lasse, bis ich mich getragen fühle?
Jetzt frage ich das I Ging und erhalte: 23 - die zersetzung.
Oh wow! Was für eine Antwort. "Nähren braucht [Vertrauen, dass wir morgen genährt werden; Festhalten verhindert] Loslassen."
So fühle ich mich tatsächlich: ich bin gerade dabei, mich in völlig sinnlose Action zu stürzen (=Job), anstatt mich hier&jetzt hinzusetzen und mich nähren zu lassen. Nähren ist etwas passives, man WIRD genährt.
Aber mit dem Job würde ich mich am allerliebsten SELBST ERNÄHREN - nur nicht passiv sein, nur nicht abhängig sein, nein, nein, nein.
Und grad dass sollte ich wohl tun.
Danke I GING ;-))
September 2009:

Situation: Zersetzung; das Alte, Wohlvertraute löst sich auf, die alte Haut löst sich ab.
Beispiele: Jobwechsel, Umzug, Verlust (Job, Beziehung etc.)
Klassisches Reaktionsmuster: Angst, natürlich Angst. Wenn man die vertraute Haut (Maske) verliert, unter den einen allen kennen, riskiert man, ausgestossenzu sein. Die alten Zustände vermittelt Sicherheit, Geborgenheit, Halt.
no2DO Tipp: Nichts tun. Zeit für sich selbst nehmen. So wie im "Urteil": nicht fördernd ist es, wohin zu gehen. Also kein überstürztes Handeln! Die Dinge lieber geschehen lassen und währenddessen nicht zu viel grübeln, "was alles passieren könnte".
Was passiert momentan eigentlich tatsächlich? Die Illusion (!) von Sicherheit versüßt nämlich oft lediglich die eigne innere Unfreiheit (z. B.: die Abhängigkeit vom Urteil anderer). Und da diese Sicherheit ohnehin nur ein gedankliches Konstrukt ist, warum opfern wir ihr dann so viel?
Chance: Das alte löst sich auf. Die alte Haut fällt ab. Gut so. Sie ist ohnehin zu eng geworden. KUN, die Erde, (unteres Trigramm, beide Kernzeichen) gibt Hinweise zur passenden Haltung: empfangend sein, sich hingeben, offen, formbar, weich, anpassungsfähig sein, das Gegebene annehmen.
22.07.09: Zersetzung. Zeit des Zerfalls. Man kann ihn nicht aufhalten, nur geschehen lassen. Nichts desto trotz wird am Ende neues Leben entstehen. Nichts vergeht endgültig, alles wird wieder geboren, in neuer Form.
Loslassen der alten Formen. Freiwilliges loslassen un den Wandel annehmen ist das Intelligenteste, was man tun kann - denn die Entwicklung ist ohnehin nicht aufzuhalten: wie eine Schlangenhäutung.
Oktober 2011 / Zuschrift:
Ein Nutzer schrieb: "Ich habe diese Idee, ich sollte einen Job annahmen. Aber ist das richitg? Soll ich es tun, mir einen Job suchen? Oder soll ich mein Leben, so wie es jetzt ist, AUSHALTEN.
Aushalten ist ein interessanter Begriff. Vielleicht ist das meine Frage an das I Ging: ich leide unter was - und mein Hirn schlägt einen Job als Lösung vor. Worunter LEIDE ich? Unter einem Mangel an HALT (den ich mit einem Job bekämpfen will)? Was soll ich tun?
LOSLASSEN? Mich solange sinken lasse, bis ich mich getragen fühle?
Jetzt frage ich das I Ging und erhalte: 23 - die zersetzung.
Oh wow! Was für eine Antwort. "Nähren braucht [Vertrauen, dass wir morgen genährt werden; Festhalten verhindert] Loslassen."
So fühle ich mich tatsächlich: ich bin gerade dabei, mich in völlig sinnlose Action zu stürzen (=Job), anstatt mich hier&jetzt hinzusetzen und mich nähren zu lassen. Nähren ist etwas passives, man WIRD genährt.
Aber mit dem Job würde ich mich am allerliebsten SELBST ERNÄHREN - nur nicht passiv sein, nur nicht abhängig sein, nein, nein, nein.
Und grad dass sollte ich wohl tun.
Danke I GING ;-))
September 2009:

Situation: Zersetzung; das Alte, Wohlvertraute löst sich auf, die alte Haut löst sich ab.
Beispiele: Jobwechsel, Umzug, Verlust (Job, Beziehung etc.)
Klassisches Reaktionsmuster: Angst, natürlich Angst. Wenn man die vertraute Haut (Maske) verliert, unter den einen allen kennen, riskiert man, ausgestossenzu sein. Die alten Zustände vermittelt Sicherheit, Geborgenheit, Halt.
no2DO Tipp: Nichts tun. Zeit für sich selbst nehmen. So wie im "Urteil": nicht fördernd ist es, wohin zu gehen. Also kein überstürztes Handeln! Die Dinge lieber geschehen lassen und währenddessen nicht zu viel grübeln, "was alles passieren könnte".
Was passiert momentan eigentlich tatsächlich? Die Illusion (!) von Sicherheit versüßt nämlich oft lediglich die eigne innere Unfreiheit (z. B.: die Abhängigkeit vom Urteil anderer). Und da diese Sicherheit ohnehin nur ein gedankliches Konstrukt ist, warum opfern wir ihr dann so viel?
Chance: Das alte löst sich auf. Die alte Haut fällt ab. Gut so. Sie ist ohnehin zu eng geworden. KUN, die Erde, (unteres Trigramm, beide Kernzeichen) gibt Hinweise zur passenden Haltung: empfangend sein, sich hingeben, offen, formbar, weich, anpassungsfähig sein, das Gegebene annehmen.
22.07.09: Zersetzung. Zeit des Zerfalls. Man kann ihn nicht aufhalten, nur geschehen lassen. Nichts desto trotz wird am Ende neues Leben entstehen. Nichts vergeht endgültig, alles wird wieder geboren, in neuer Form.
Loslassen der alten Formen. Freiwilliges loslassen un den Wandel annehmen ist das Intelligenteste, was man tun kann - denn die Entwicklung ist ohnehin nicht aufzuhalten: wie eine Schlangenhäutung.
24 - die wiederkehr
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/788888.htm
Dezember 2010: Entscheiden und dann: geschehen lassen
Manchmal lasten Entscheidungen, die man getroffen hat, erst einmal regelrecht auf der Seele: denn das alte, vertraute, das, was lange Zeit gut für einen funktioniert hat, ist verschwunden, man hat es selbst durch eine Entscheidung zurückgelassen.
Dann steht man erst einmal vor dem Nichts und fragt sich vielleicht, was jetzt wohl kommt. Vielleicht hat man auch eine vage Idee, was es sein könnte, aber an sich ist die Situation einfach noch viel zu jung, viel zu neu, um einem selbst tatsächlich Stabilität zu geben.
Genau an diesem Punkt wäre es jetzt nun völlig falsch, sich in Grübeleien zu verirren. Denn im Grübeln schwächt man sich nur selbst, denn es untergräbt die eigene innere Stabilität.
Besser ist es stattdessen, nichts zu tun: sich fallen zu lassen, zu vertrauen, sich dem Aufbauprozess des Neuen einfach hinzugeben, während man sich selbst in der eigenen Mitte stabilisiert.
Sommer 2008: Sich am inneren Kompass orientieren
Am Anfang des Zeichens steht der Impuls, der den Fragenden in die Welt hinaus katapultiert: das Zeichen zeigt einen Keimling, der tief in Erde verborgen ist.
Ein langer und ungewisser Weg ohne klare Zielvorgaben beginnt hier. Allein Innenschau und der Kontakt zur eigenen, inneren Stimme können Orientierung geben: auch der Keimling weiß intuitiv, in welche Richtung er wachsen muss, um die Oberfläche zu erreichen.
Dennoch herrscht zunächst ein Gefühl vor, das an das Schwimmen in einem Ozean ohne Land in Sicht erinnert - eine Lage, in der man sich möglicherweise tief verunsichert fühlt. Tatsächlich geht es bei diesem Zeichen um die Rückkehr zu sich selbst, zur eigenen Ursprünglichkeit, denn die empfängliche Leere, die dem Fragenden umgibt und durch die er sich bewegt, wirft ihn auf sich selbst zurück. Es herrscht ein Ausnahmezustand, der an die Initiationsriten archaischer Stammesgesellschaften erinnert: die Jungen verlassen ihre Mütter, um in der Wildnis auf Visionssuche zu gehen und kehren als Männer zu ihrem Volk zurück.
Die Frage Wer bin ich? ist sehr präsent und die Umwelt bietet wenig Ablenkung, sondern stellt vielmehr ebenfalls genau diese Frage. Es ist eine schwierige Zeit, die eventuell Angst macht. Aber sie durchschritten zu haben, gibt eine Qualität von innerer Stärke, die anders nicht zu erlangen wäre.
Frühsommer 2008: Zur eigenen Wurzel zurückkehren. Sich auf sich selbst besinnen:Wer bin ich?? Es ist die Ruhe nach... Wieder auf die Stimme des eigenen Inneren hören - auch wenn sie leise ist. Sich vom Geschrei der äußeren Welt abwenden. Bei sich sein. Und die Folge: Selbsterkenntnis.
Es ist eine Wendezeit, in der es gilt, vorsichtig zu sein. Ein gedanken-loses bei-sich-sein: ein totaler Rückzug, bei dem man sich nicht einmal um sein (eigenes) Tagesgeschäft kümmert, sondern nur Wort-los bei-sich ist.
Es ist das Gegenteil von 23 - Zersetzung Jetzt ist alles bereits verwest, und das Spiel kann von neuem beginnen.
Also: die Froschperspektive verlassen, das eigene involviert-Sein für einen Moment aufgeben... sich die gesamte Situation von außen ansehen - statt im eigenen ich gefangen weiter und weiter zu agieren... als sei man in einem... Hamsterrad...
Sich lösen - zu sich kommen - Kräfte sammeln.Zu sich kommen. In sich hineinhorchen.
Yoga: vielleicht (weil meine spontane Idee): Corps Pose (Savasana). Je nach Sichtweise ist es eintweder eine sehr leichte - oder eine Sehr schwierige Übung (es sind eher die Fortgeschrittenen, die sie schwierig finden...). Leslie Kaminoff: "Hellwache Achtsamkeit und dabei völlige Selbstpreisgabe an die Atembewegungen - dieser Gegensatz führt zu der Erkenntnis, dass Willenlosigkeit ein Willensakt ist."
Dezember 2010: Entscheiden und dann: geschehen lassen
Manchmal lasten Entscheidungen, die man getroffen hat, erst einmal regelrecht auf der Seele: denn das alte, vertraute, das, was lange Zeit gut für einen funktioniert hat, ist verschwunden, man hat es selbst durch eine Entscheidung zurückgelassen.
Dann steht man erst einmal vor dem Nichts und fragt sich vielleicht, was jetzt wohl kommt. Vielleicht hat man auch eine vage Idee, was es sein könnte, aber an sich ist die Situation einfach noch viel zu jung, viel zu neu, um einem selbst tatsächlich Stabilität zu geben.
Genau an diesem Punkt wäre es jetzt nun völlig falsch, sich in Grübeleien zu verirren. Denn im Grübeln schwächt man sich nur selbst, denn es untergräbt die eigene innere Stabilität.
Besser ist es stattdessen, nichts zu tun: sich fallen zu lassen, zu vertrauen, sich dem Aufbauprozess des Neuen einfach hinzugeben, während man sich selbst in der eigenen Mitte stabilisiert.
Sommer 2008: Sich am inneren Kompass orientieren
Am Anfang des Zeichens steht der Impuls, der den Fragenden in die Welt hinaus katapultiert: das Zeichen zeigt einen Keimling, der tief in Erde verborgen ist.
Ein langer und ungewisser Weg ohne klare Zielvorgaben beginnt hier. Allein Innenschau und der Kontakt zur eigenen, inneren Stimme können Orientierung geben: auch der Keimling weiß intuitiv, in welche Richtung er wachsen muss, um die Oberfläche zu erreichen.
Dennoch herrscht zunächst ein Gefühl vor, das an das Schwimmen in einem Ozean ohne Land in Sicht erinnert - eine Lage, in der man sich möglicherweise tief verunsichert fühlt. Tatsächlich geht es bei diesem Zeichen um die Rückkehr zu sich selbst, zur eigenen Ursprünglichkeit, denn die empfängliche Leere, die dem Fragenden umgibt und durch die er sich bewegt, wirft ihn auf sich selbst zurück. Es herrscht ein Ausnahmezustand, der an die Initiationsriten archaischer Stammesgesellschaften erinnert: die Jungen verlassen ihre Mütter, um in der Wildnis auf Visionssuche zu gehen und kehren als Männer zu ihrem Volk zurück.
Die Frage Wer bin ich? ist sehr präsent und die Umwelt bietet wenig Ablenkung, sondern stellt vielmehr ebenfalls genau diese Frage. Es ist eine schwierige Zeit, die eventuell Angst macht. Aber sie durchschritten zu haben, gibt eine Qualität von innerer Stärke, die anders nicht zu erlangen wäre.
Frühsommer 2008: Zur eigenen Wurzel zurückkehren. Sich auf sich selbst besinnen:Wer bin ich?? Es ist die Ruhe nach... Wieder auf die Stimme des eigenen Inneren hören - auch wenn sie leise ist. Sich vom Geschrei der äußeren Welt abwenden. Bei sich sein. Und die Folge: Selbsterkenntnis.
Es ist eine Wendezeit, in der es gilt, vorsichtig zu sein. Ein gedanken-loses bei-sich-sein: ein totaler Rückzug, bei dem man sich nicht einmal um sein (eigenes) Tagesgeschäft kümmert, sondern nur Wort-los bei-sich ist.
Es ist das Gegenteil von 23 - Zersetzung Jetzt ist alles bereits verwest, und das Spiel kann von neuem beginnen.
Also: die Froschperspektive verlassen, das eigene involviert-Sein für einen Moment aufgeben... sich die gesamte Situation von außen ansehen - statt im eigenen ich gefangen weiter und weiter zu agieren... als sei man in einem... Hamsterrad...
Sich lösen - zu sich kommen - Kräfte sammeln.Zu sich kommen. In sich hineinhorchen.
Yoga: vielleicht (weil meine spontane Idee): Corps Pose (Savasana). Je nach Sichtweise ist es eintweder eine sehr leichte - oder eine Sehr schwierige Übung (es sind eher die Fortgeschrittenen, die sie schwierig finden...). Leslie Kaminoff: "Hellwache Achtsamkeit und dabei völlige Selbstpreisgabe an die Atembewegungen - dieser Gegensatz führt zu der Erkenntnis, dass Willenlosigkeit ein Willensakt ist."
25 - die unschuld
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/788777.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
26 - des großen zähmungskraft
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/777887.htm
Sommer 2008:
Ein bißchen: phoenixartig. Die Erfahrung, alles in seine Einzelteile zu zerlegen und neu zu bewerten (Analyse / Zersplitterung) liegt hinter uns. Während dieser Erfahrung hat man eigene Moralvorstellungen entwickelt und besicht jetzt innere Stärke. Diese ist nun im Inneren; nach Außen zeigt man meditative, abwartende Selbstbegrenzung, eine erwachsene Zurückhaltung.
Man kennt sich nun und weiss was man will. Deswegen kann man die gewohnten Bahnen verlassen ("das große Wasser durchqueren"). Dennoch gilt es, die gegenwärtige Lage weiterhin sorgfältig im Auge zu behalten und die eigenen Impulse im Zaum zu halten. Auf diese Weise kann man langsam und sicher den eigenen, rechten Weg finden.
Tarot XI Lust
Sommer 2008:
Ein bißchen: phoenixartig. Die Erfahrung, alles in seine Einzelteile zu zerlegen und neu zu bewerten (Analyse / Zersplitterung) liegt hinter uns. Während dieser Erfahrung hat man eigene Moralvorstellungen entwickelt und besicht jetzt innere Stärke. Diese ist nun im Inneren; nach Außen zeigt man meditative, abwartende Selbstbegrenzung, eine erwachsene Zurückhaltung.
Man kennt sich nun und weiss was man will. Deswegen kann man die gewohnten Bahnen verlassen ("das große Wasser durchqueren"). Dennoch gilt es, die gegenwärtige Lage weiterhin sorgfältig im Auge zu behalten und die eigenen Impulse im Zaum zu halten. Auf diese Weise kann man langsam und sicher den eigenen, rechten Weg finden.
Tarot XI Lust
27 - die ernährung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/788887.htm
Dezember 2010: Ist es wirklich dein Vision?
Eigentlich willst du längst anfangen. Aber irgendwie funktioniert es nicht wirklich, es gibt Hindernisse und Verzögerungen.
Meistens sind die Dinge ganz gut so, wie sie sind und passieren. Und in der jetzigen Situation wäre es dann wohl auch am sinnvollsten, die Verzögerungen anzunehmen und sie dir zu nutze zu machen. Indem du deinen Plan nämlich noch einmal genau zu prüfst. Wie gut ist er? Und vor allem: ist es wirklich dein eigener Plan?
Denn erst wenn du deiner ureigenen Vision folgst, wirst du diese außerordentlichen Stamina (und die ist mit "Ernährung" gemeint!) besitzen, die dich auch dann noch trägt, wenn der Weg steinig wird. Und genau die brauchst du, um dein Ding durchzuziehen.
Wer nährt eigentlich wen? Interessante Frage...
28.07.09: Gewiß ist: die Herausforderungen, die an uns herangetragen werden, sind immer innerhalb unserer Möglichkeiten.... Sind es die überhaupt die eigenen Ängste? Oder hat man die zahlreichen Bedenkenträger bereits im Ohr, bevor sie noch selbst den Mund aufmachen?
What is REALLY happening? Von unten will Zhen, der Same, losbrechen, aufbrechen (ausbrechen). Oben wirkt Gen, der Berg, bewahrend (also: konservativ), aber auch schützend. Innen ist die nährende Erde: vielleicht sollte man nicht zu ungestüm losstürmen, aber der Aufbruch ist gewiß, steht unter guten Vorzeichen..
09.07.09: Einem Freund hat eben ein bereits begonnenes Projekt verloren. Klar, dass er verstimmt ist (und vom I Ging die Antwort "27 - die ernährung" erhält). Andererseits ist er aber auch erleichtert, denn der Vorgesetzte hat irgendein unausgesprochenes Problem mit ihm und die Zusammenarbeit wäre auf jeden Fall äußerst kräftezehrend geworden.
Erstaunlicherweise bekommt er wenige Stunden später ein anderes Projekt angeboten. Ist das "die Ernährung"?
Der Same des Himmels (Zhen) - der Wille/Wunsch/Weg - ist in die Erde gepflanzt, vor ihm liegt ein weites, freies und vor allem nährendes Feld (2 x Kun in den Kernzeichen). Oben hält der Berg (Gen) alles zusammen und gibt die korrekte Form vor. Also: achtsam sein, denn jeder kommt zu seinem Recht. Es gibt nicht zu viel, und nicht zu wenig, alles ist genau richtig.
Und manchmal ist das, was man sich erhofft gar nicht so gut für einen.
Was mir zur Bildhaftigkeit des Zeichens noch einfällt sind Jungvögel, die von ihren Eltern gefüttert werden. Sie haben ihre Schnäbel weit aufgerissen, sie bekommen was sie brauchen und sie vertrauen darauf, dass sie das richtige erhalten werden.
Vielleicht ist das auch eine Message von 27 - die Ernährung: Vertrauen, dass das richtige geschieht und annehmen was man dargeboten bekommt.
Dezember 2010: Ist es wirklich dein Vision?
Eigentlich willst du längst anfangen. Aber irgendwie funktioniert es nicht wirklich, es gibt Hindernisse und Verzögerungen.
Meistens sind die Dinge ganz gut so, wie sie sind und passieren. Und in der jetzigen Situation wäre es dann wohl auch am sinnvollsten, die Verzögerungen anzunehmen und sie dir zu nutze zu machen. Indem du deinen Plan nämlich noch einmal genau zu prüfst. Wie gut ist er? Und vor allem: ist es wirklich dein eigener Plan?
Denn erst wenn du deiner ureigenen Vision folgst, wirst du diese außerordentlichen Stamina (und die ist mit "Ernährung" gemeint!) besitzen, die dich auch dann noch trägt, wenn der Weg steinig wird. Und genau die brauchst du, um dein Ding durchzuziehen.
Wer nährt eigentlich wen? Interessante Frage...
28.07.09: Gewiß ist: die Herausforderungen, die an uns herangetragen werden, sind immer innerhalb unserer Möglichkeiten.... Sind es die überhaupt die eigenen Ängste? Oder hat man die zahlreichen Bedenkenträger bereits im Ohr, bevor sie noch selbst den Mund aufmachen?
What is REALLY happening? Von unten will Zhen, der Same, losbrechen, aufbrechen (ausbrechen). Oben wirkt Gen, der Berg, bewahrend (also: konservativ), aber auch schützend. Innen ist die nährende Erde: vielleicht sollte man nicht zu ungestüm losstürmen, aber der Aufbruch ist gewiß, steht unter guten Vorzeichen..
09.07.09: Einem Freund hat eben ein bereits begonnenes Projekt verloren. Klar, dass er verstimmt ist (und vom I Ging die Antwort "27 - die ernährung" erhält). Andererseits ist er aber auch erleichtert, denn der Vorgesetzte hat irgendein unausgesprochenes Problem mit ihm und die Zusammenarbeit wäre auf jeden Fall äußerst kräftezehrend geworden.
Erstaunlicherweise bekommt er wenige Stunden später ein anderes Projekt angeboten. Ist das "die Ernährung"?
Der Same des Himmels (Zhen) - der Wille/Wunsch/Weg - ist in die Erde gepflanzt, vor ihm liegt ein weites, freies und vor allem nährendes Feld (2 x Kun in den Kernzeichen). Oben hält der Berg (Gen) alles zusammen und gibt die korrekte Form vor. Also: achtsam sein, denn jeder kommt zu seinem Recht. Es gibt nicht zu viel, und nicht zu wenig, alles ist genau richtig.
Und manchmal ist das, was man sich erhofft gar nicht so gut für einen.
Was mir zur Bildhaftigkeit des Zeichens noch einfällt sind Jungvögel, die von ihren Eltern gefüttert werden. Sie haben ihre Schnäbel weit aufgerissen, sie bekommen was sie brauchen und sie vertrauen darauf, dass sie das richtige erhalten werden.Vielleicht ist das auch eine Message von 27 - die Ernährung: Vertrauen, dass das richtige geschieht und annehmen was man dargeboten bekommt.
28 - des großen übergewicht
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/888887.htm
Dezember 2010: Aus Tun wird transzendentes Tun
Der Ausgangspunkt dieses Hexagramms ist es, tätig zu sein. Sun, der Wind/Baum steht für ein stetiges, beharrliches Vorwärts schreiten, das vielleicht langsam ist, aber auch durchdringend: wie der Wind, der letztendlich durch alle Ritzen drängt, oder ein Baum, der mit den Jahren den Asphalt sprengt.
In diesem Zeichen jedoch gewinnt dieses stetige Handeln ab einem gewissen Punkt eine Eigendynamik, die aus Pflicht Begeisterung, Leidenschaft und Selbstausdruck werden lässt.
Das Tun wird beseelt und wird so in letzter Instanz zu einem transzendenten Tun: zum Tor um Verbunden sein zu erfahren.
[Es erinnert mich an das, was Meditation oder meditatives Tun sein soll: aus einer einfachen Handlung wird im Lauf der Praxis: Gotteserfahrung]
Dezember 2010: Aus Tun wird transzendentes Tun
Der Ausgangspunkt dieses Hexagramms ist es, tätig zu sein. Sun, der Wind/Baum steht für ein stetiges, beharrliches Vorwärts schreiten, das vielleicht langsam ist, aber auch durchdringend: wie der Wind, der letztendlich durch alle Ritzen drängt, oder ein Baum, der mit den Jahren den Asphalt sprengt.
In diesem Zeichen jedoch gewinnt dieses stetige Handeln ab einem gewissen Punkt eine Eigendynamik, die aus Pflicht Begeisterung, Leidenschaft und Selbstausdruck werden lässt.
Das Tun wird beseelt und wird so in letzter Instanz zu einem transzendenten Tun: zum Tor um Verbunden sein zu erfahren.
[Es erinnert mich an das, was Meditation oder meditatives Tun sein soll: aus einer einfachen Handlung wird im Lauf der Praxis: Gotteserfahrung]
29 - das abgründige
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/878878.htm
Dezember 2010: Wir manifestieren uns durch unsere Entscheidungen in die Welt hinaus. Doch wie frei ist unsere Wahl? Nach welchen Kriterien wählen wir?
Umgestalten, "das Wasser", ist der mittlere Sohn der Entschlossenheit. Umgestalten bezieht sich also auf die tatsächlich formende Handlung, die die Entschlossenheit in die äußere Welt hinausträgt.
In der praktischen Umsetzung ist Umgestaltung eine Abfolge von Einzelentscheidungen, der Wahl zwischen genutzten und verworfenen Möglichkeiten. Doch wie frei ist unsere Wahl? Im Prozess selbst werden wir wieder und wieder mit unserer eigenen, unerlösten Vergangenheit konfrontiert: alten Ängsten, unerfüllten Sehnsüchten und negativen Erfahrungen. Bestimmen sie unsere Entscheidung? Oder sind es unsere moralischen und ethischen Grundsätze? Nach welchen Kriterien wählen wir?
Jede einzelne Entscheidung ist Baustein für die Welt, in der wir in Zukunft leben werden. Aus jeder einzelnen Entscheidung erwächst Struktur, die wiederum auf den Entscheider zurückverweist.
Wir alle manifestieren uns unablässig durch unsere Entscheidungen. Deswegen sollten wir uns der Kriterien, die unsere Wahl bestimmen, sehr bewusst sein. Ein paar Fragen auf dem Weg wären z. B.: Was ist mir wichtig? Wie will ich leben? Wo sorge ich für mich - wo fürs große Ganze? Wo bin ich authentisch - und wo fremd bestimmt? Mache ich Kompromisse und/oder toleriere ich Dinge, obwohl es meinen eigenen Werten widersprechen? Wofür übernehme ich Verantwortung?
11.01.10: Wir manifestieren uns durch unsere Entscheidungen in die Welt hinaus. Jede einzelne Entscheidung ist Baustein für die Welt, in der wir in Zukunft leben werden. Aus jeder einzelnen Entscheidung erwächst Struktur, die wiederum auf den Entscheider zurückverweist...
Ich habe im Internet ein Video gefunden, dass diese Aspekte illustriert. Es richtet sich zwar an Unternehmer, aber sind nicht alle Menschen... Unternehmer? Alle Menschen sind ja schliesslich auch... Künstler...
Dezember 2010: Wir manifestieren uns durch unsere Entscheidungen in die Welt hinaus. Doch wie frei ist unsere Wahl? Nach welchen Kriterien wählen wir?
Umgestalten, "das Wasser", ist der mittlere Sohn der Entschlossenheit. Umgestalten bezieht sich also auf die tatsächlich formende Handlung, die die Entschlossenheit in die äußere Welt hinausträgt.
In der praktischen Umsetzung ist Umgestaltung eine Abfolge von Einzelentscheidungen, der Wahl zwischen genutzten und verworfenen Möglichkeiten. Doch wie frei ist unsere Wahl? Im Prozess selbst werden wir wieder und wieder mit unserer eigenen, unerlösten Vergangenheit konfrontiert: alten Ängsten, unerfüllten Sehnsüchten und negativen Erfahrungen. Bestimmen sie unsere Entscheidung? Oder sind es unsere moralischen und ethischen Grundsätze? Nach welchen Kriterien wählen wir?
Jede einzelne Entscheidung ist Baustein für die Welt, in der wir in Zukunft leben werden. Aus jeder einzelnen Entscheidung erwächst Struktur, die wiederum auf den Entscheider zurückverweist.
Wir alle manifestieren uns unablässig durch unsere Entscheidungen. Deswegen sollten wir uns der Kriterien, die unsere Wahl bestimmen, sehr bewusst sein. Ein paar Fragen auf dem Weg wären z. B.: Was ist mir wichtig? Wie will ich leben? Wo sorge ich für mich - wo fürs große Ganze? Wo bin ich authentisch - und wo fremd bestimmt? Mache ich Kompromisse und/oder toleriere ich Dinge, obwohl es meinen eigenen Werten widersprechen? Wofür übernehme ich Verantwortung?
11.01.10: Wir manifestieren uns durch unsere Entscheidungen in die Welt hinaus. Jede einzelne Entscheidung ist Baustein für die Welt, in der wir in Zukunft leben werden. Aus jeder einzelnen Entscheidung erwächst Struktur, die wiederum auf den Entscheider zurückverweist...
Ich habe im Internet ein Video gefunden, dass diese Aspekte illustriert. Es richtet sich zwar an Unternehmer, aber sind nicht alle Menschen... Unternehmer? Alle Menschen sind ja schliesslich auch... Künstler...
31 - die einwirkung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/887778.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
34 - des großen macht
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/777788.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
35 - der fortschritt
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/888787.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
36 - die verfinsterung des lichts
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/787888.htm
22.07.09: Beschädigung, Verletzung. Überwältigende Umstände.
22.07.09: Beschädigung, Verletzung. Überwältigende Umstände.Sinnvoll ist, sich diesen Umständen anzupassen, aber wohl wissend, wer man ist (also das Gegenteil von: Profilierung). Wie ein Chamäleon
37 - das eigene Haus
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/787877.htm
Wendung nach innen; jeder nimmt seinen richtigen Platz ein.
Vorübergehender Rückzug ovm Chaos der Welt; sein eigenes Licht (Li, das Feuer, unten) bewahrend und dann langsam wieder eine tragfähige und vertrauensvolle (Sun, der Baum) verbindung nach außen aufbauen. (Zeichen 38, der Gegensatz, ist dann wirklich, wie man der AUSSENwelt begegnet; 37 ist... "familiärer").
Li ist die Klarheit im Inneren; Sun ist: diese Klarheit nach Außen tragen, ein fortwährendes Bauen, Zug um Zug das eigene Konzept umsetzen.
Wendung nach innen; jeder nimmt seinen richtigen Platz ein.
Vorübergehender Rückzug ovm Chaos der Welt; sein eigenes Licht (Li, das Feuer, unten) bewahrend und dann langsam wieder eine tragfähige und vertrauensvolle (Sun, der Baum) verbindung nach außen aufbauen. (Zeichen 38, der Gegensatz, ist dann wirklich, wie man der AUSSENwelt begegnet; 37 ist... "familiärer").
Li ist die Klarheit im Inneren; Sun ist: diese Klarheit nach Außen tragen, ein fortwährendes Bauen, Zug um Zug das eigene Konzept umsetzen.
38 - der gegensatz
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/778787.htm
Sommer 2009:
Gegebsätze sind nicht per se schlecht. Oft ergänzen sie einander: Mann und Frau, Himmel und Erde... Die Frage ist, ob man es schafft, sie zu integrieren.
So wie das Zeichen dasteht, besteht die Gefahr, dass die beiden Kräfte, Li (Feuer) oben und Dui (See) unten, nicht miteinander in Einklang sind. Dui steht für eine offene, emotionale Hingabe, ein heiteres hinwenden an das Aussen; das Feuer will hingegen Klarheit, analysiert, unterscheidet. Es sind wie zwei Schwestern, die zwar Schwestern, doch aber sehr gegensätzlich sind: die kleine verspielte, die große ernste, vielleicht etwas reservierte...
Beide Tendenzen sind ganz offensichtlich vorhanden. Und es ist möglich, sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Deswegen auch das Urteil des I Ging: "Im Gegensatz bringt kleines Wirken Heil."
Kleine Schritte der Annäherung also.
Sommer 2009:
Gegebsätze sind nicht per se schlecht. Oft ergänzen sie einander: Mann und Frau, Himmel und Erde... Die Frage ist, ob man es schafft, sie zu integrieren.
So wie das Zeichen dasteht, besteht die Gefahr, dass die beiden Kräfte, Li (Feuer) oben und Dui (See) unten, nicht miteinander in Einklang sind. Dui steht für eine offene, emotionale Hingabe, ein heiteres hinwenden an das Aussen; das Feuer will hingegen Klarheit, analysiert, unterscheidet. Es sind wie zwei Schwestern, die zwar Schwestern, doch aber sehr gegensätzlich sind: die kleine verspielte, die große ernste, vielleicht etwas reservierte...
Beide Tendenzen sind ganz offensichtlich vorhanden. Und es ist möglich, sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Deswegen auch das Urteil des I Ging: "Im Gegensatz bringt kleines Wirken Heil."
Kleine Schritte der Annäherung also.
39 - das hemmnis
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/887878.htm
Wie soll man das Hemmnis überwinden? "Im Hemmnis ist der Südwesten fördernd" bezieht sich auf Kun, die Erde, also das Nachgiebige, Empfangende. Rückwärtsgehen, Nachgeben wären Lösungsmöglichkeiten, eventuell auch ein Loslassen dessen, was man so verbissen verfolgte.
04.03.09: Ich frage zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Und warum die Menschen (allgemein, aber auch ich) teilweise Schwierigkeiten haben, die Realität, so wie sie ist, wahrzunehmen "Ich habe eigentlich alles was ich brauche.") und stattdessen in Gedankenwelten ("Wirtschaftskrise! Der totale Zusammenbruch!!") zu verharren.
Das Hemmnis hat nicht nur aussen (oberes Trigramm Kan), sondern auch innen (unteres Kernzeichen Kan) Gefahr. Das untere Trigramm ist Gen, der Berg: Stillehalten. Also: erst einmal bei sich selbst bleiben (= die innere Kraft kultivieren), anstatt sofort mit Aktionen nach Aussen zu treten.
Das zweite Kernzeichen ist Li: Helligkeit. Also: sich etwas genau ansehen, sich er-hellen lassen, und zwar von der geschützen Position des bei-sichs-sein aus. Aber: was ansehen? Wohl: eigenen die inneren Ängste, die mit der Situation der Fragestellung verbunden sind: im Fall von Wirtschaftskrise natürlich erst mal Existenzängste etc. Und es stimmt: wenn man sich total von seinen Existenzängsten gefangennehmen läßt und - statt sie sich anzusehen - gleich (unüberlegt) handelt, dann hat das ggf. wenig Positives. Es ist jetzt also ein Zeit, sich zu bewähren (indem man Ruhe bewahrt) und an sich selbst, seiner inneren Kraft, arbeitet.
"Fördernd ist der SW.": diese Himmelsrichtung verweist auf Kun, das Emfangende. (Tatsächlich war in meiner Auslegung "39 - das Hemmnis" ein Hexagramm, das sich zu "02 - das Empfangende" wandelte). Interessant auch, dass Kan, das Wasser, als der Erde (Kun) nahestehend angesehen wird, denn in beiden Trigrammen ist der erste und dritte Strich ein Yin-Strich, nur bei Kan, dem Wasser, ist ein Yang-Strich in die Mitte des Zeichens getreten).
Kun, das Empfangende verweist auf Schmiegsamkeit, Fügsamkeit, ein offen sein für Entwicklungen.
Also wieder: nicht gleich handeln, sondern aufmerksam sein, was sich von alleine entwickelt.
Wie soll man das Hemmnis überwinden? "Im Hemmnis ist der Südwesten fördernd" bezieht sich auf Kun, die Erde, also das Nachgiebige, Empfangende. Rückwärtsgehen, Nachgeben wären Lösungsmöglichkeiten, eventuell auch ein Loslassen dessen, was man so verbissen verfolgte.
04.03.09: Ich frage zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Und warum die Menschen (allgemein, aber auch ich) teilweise Schwierigkeiten haben, die Realität, so wie sie ist, wahrzunehmen "Ich habe eigentlich alles was ich brauche.") und stattdessen in Gedankenwelten ("Wirtschaftskrise! Der totale Zusammenbruch!!") zu verharren.
Das Hemmnis hat nicht nur aussen (oberes Trigramm Kan), sondern auch innen (unteres Kernzeichen Kan) Gefahr. Das untere Trigramm ist Gen, der Berg: Stillehalten. Also: erst einmal bei sich selbst bleiben (= die innere Kraft kultivieren), anstatt sofort mit Aktionen nach Aussen zu treten.
Das zweite Kernzeichen ist Li: Helligkeit. Also: sich etwas genau ansehen, sich er-hellen lassen, und zwar von der geschützen Position des bei-sichs-sein aus. Aber: was ansehen? Wohl: eigenen die inneren Ängste, die mit der Situation der Fragestellung verbunden sind: im Fall von Wirtschaftskrise natürlich erst mal Existenzängste etc. Und es stimmt: wenn man sich total von seinen Existenzängsten gefangennehmen läßt und - statt sie sich anzusehen - gleich (unüberlegt) handelt, dann hat das ggf. wenig Positives. Es ist jetzt also ein Zeit, sich zu bewähren (indem man Ruhe bewahrt) und an sich selbst, seiner inneren Kraft, arbeitet.
"Fördernd ist der SW.": diese Himmelsrichtung verweist auf Kun, das Emfangende. (Tatsächlich war in meiner Auslegung "39 - das Hemmnis" ein Hexagramm, das sich zu "02 - das Empfangende" wandelte). Interessant auch, dass Kan, das Wasser, als der Erde (Kun) nahestehend angesehen wird, denn in beiden Trigrammen ist der erste und dritte Strich ein Yin-Strich, nur bei Kan, dem Wasser, ist ein Yang-Strich in die Mitte des Zeichens getreten).
Kun, das Empfangende verweist auf Schmiegsamkeit, Fügsamkeit, ein offen sein für Entwicklungen.
Also wieder: nicht gleich handeln, sondern aufmerksam sein, was sich von alleine entwickelt.
40 - die befreiung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/878788.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
41 - die minderung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/778887.htm
Erschütterer, Anemone: ich bin ich. Aber wo stehst du?
05.03.10: Ich erhalte diese Zeichen, als ich nach dem Grund für den stockenden Fortgang meines ehrenamtlichen Engagements frage. Ich bin offen und wahrnehmend dort hingegangen - so weit stimmt die Geschichte. Aber ich hatte für meine persönliche Arbeit und meine Art des Engagements auch ganz klaren Ideen und Vorerfahrungen. Der Verein, mit dem ich zu tun hatte, war in sich ruhend, ihr Konzept und Selbstbild standen. Die Engagementsvorschläge, die ich erhielt, machten für mich aber keinen Sinn... ich hatte einfach auf diesem Gebiet schon eigene Erfahrungen gemacht und fand einiges reichlich... naiv. Woraufhin sie... formlos wurden. Es passierte nichts mehr.
Wahrscheinlich hätte ich mich auf die Vorschläge einlassen müssen und Erfahrungen, die ich längst gemacht hatte, im Verbund mit ihnen nochmal durchleben, damit wir alle gemeinsam lernen und dadurch weiterkommen.
Aber ehrlich gesagt: dazu habe ich keine Lust. Ich möchte diesen Verein nicht umkrempeln. Es ist schon ganz gut, so, wie es ist, so, wie sie sind. Ihr Laden funktioniert.
Das Zeichen spricht davon, dass sich der Fragende wirklich ins Zeug legt und so etwas im Umfeld bewirkt. Aber in meinem Fall möchte ich das garnicht wirklich...
Erschütterer, Anemone: ich bin ich. Aber wo stehst du?
Der Fragende ist offen und wahrnehmend und trifft dabei auf ein Umfeld, das in sich sich selbst ruht, auf sich selbst und seine Angelegenheiten konzentriert ist und sich dabei möglicherweise abgrenzt. Der Fragende tritt mit entschlossener Bewegung ins Bild, mit klaren Ideen und Plänen, die er in Angriff nehmen möchte - und findet sich plötzlich in formloser Leere wieder: sein Umfeld ist vage, nicht greifbar, es ist empfänglich, bereit, sich selbst formen zu lassen...
Die Frage, die sich hier aufdrängt, ist: wie weit reicht die Energie des Fragenden, der so voller Elan auftritt? Wie weit trägt ihn sein Enthusiasmus, wenn er - zunächst - ins Leere läuft?
Erschütterer, Anemone... sind die Anfangworte eines Gedichts von Gottfried Benn. Die Anemone kündet vom Frühling - inmitten eines kalten, grauen Landes. Eigentlich läge es näher, nicht an sie und ihr Künden zu glauben. Aber durch ihr Sein stellt sie die aktuellen Gegebenheiten in Frage: aus der selbszentrierten Haltung der Umgebung wird Formbarkeit - die zu formen dem Fragenden obliegt.
Das Urteil besagt, das die Chancen gut stehen, etwas zu bewirken, solange der Fragende sich selbst treu bleibt und die eigenen Vorstellungen konsequent umsetzt: Wahrhaftigkeit [bringt] erhabenes Heil.
Die Frage, die sich hier aufdrängt, ist: wie weit reicht die Energie des Fragenden, der so voller Elan auftritt? Wie weit trägt ihn sein Enthusiasmus, wenn er - zunächst - ins Leere läuft?
Erschütterer, Anemone... sind die Anfangworte eines Gedichts von Gottfried Benn. Die Anemone kündet vom Frühling - inmitten eines kalten, grauen Landes. Eigentlich läge es näher, nicht an sie und ihr Künden zu glauben. Aber durch ihr Sein stellt sie die aktuellen Gegebenheiten in Frage: aus der selbszentrierten Haltung der Umgebung wird Formbarkeit - die zu formen dem Fragenden obliegt.
Das Urteil besagt, das die Chancen gut stehen, etwas zu bewirken, solange der Fragende sich selbst treu bleibt und die eigenen Vorstellungen konsequent umsetzt: Wahrhaftigkeit [bringt] erhabenes Heil.
05.03.10: Ich erhalte diese Zeichen, als ich nach dem Grund für den stockenden Fortgang meines ehrenamtlichen Engagements frage. Ich bin offen und wahrnehmend dort hingegangen - so weit stimmt die Geschichte. Aber ich hatte für meine persönliche Arbeit und meine Art des Engagements auch ganz klaren Ideen und Vorerfahrungen. Der Verein, mit dem ich zu tun hatte, war in sich ruhend, ihr Konzept und Selbstbild standen. Die Engagementsvorschläge, die ich erhielt, machten für mich aber keinen Sinn... ich hatte einfach auf diesem Gebiet schon eigene Erfahrungen gemacht und fand einiges reichlich... naiv. Woraufhin sie... formlos wurden. Es passierte nichts mehr.
Wahrscheinlich hätte ich mich auf die Vorschläge einlassen müssen und Erfahrungen, die ich längst gemacht hatte, im Verbund mit ihnen nochmal durchleben, damit wir alle gemeinsam lernen und dadurch weiterkommen.
Aber ehrlich gesagt: dazu habe ich keine Lust. Ich möchte diesen Verein nicht umkrempeln. Es ist schon ganz gut, so, wie es ist, so, wie sie sind. Ihr Laden funktioniert.
Das Zeichen spricht davon, dass sich der Fragende wirklich ins Zeug legt und so etwas im Umfeld bewirkt. Aber in meinem Fall möchte ich das garnicht wirklich...
42 - die mehrung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/788877.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
43 - der Durchbruch
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/777778.htm
Nachgeben können wir immer. Oft ändert sich dadurch alles grundlegend
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der klar und entschlossen ist, eine Tatsache, die die Umwelt zunächst urteilsfrei als solche wahrnimmt. Und der Fragende bleibt bei seiner Haltung, entwickelt aber dabei einen möglicherweise überzogenen Dominanzanspruch. Daraufhin legt die Umwelt nun ebenfalls Entschlossenheit und Zielstrebigkeit in eigener Sache an den Tag.
Vielleicht ist der Gegenwind, der dem Fragenden plötzlich ins Gesicht bläst, eine Reaktion, die er durch seine rigorose Position selbst provoziert hat. Das Resultat ist jedenfalls eine Pattsituation des Kräftemessens, bei der keiner weiterkommt: der Druck, den eine Seite empfängt, entspricht genau dem Druck, den die andere ausübt - und niemand kann die Oberhand gewinnen.
Was ist die Lösung? Loslassen wäre eine Möglichkeit: dem Druck nachgeben, ihn auflösen, das Patt aufgeben.
In den Kampfkünsten spricht man davon, dass der wahre Feind immer in einem selbst ist. Wenn man also eine Störung im Umfeld erfährt, dann liegt - dieser Theorie zu Folge - im eigenen Inneren eine Resonanz dazu vor. Und diese gilt es aufzuspüren.
Unsere Möglichkeiten, direkten Einfluss auf unsere Umwelt zu nehmen, sind begrenzt. Selbst wenn wir reich und mächtig sind, werden wir doch niemals alles, was uns stört, beseitigen können.
Aber nachgeben können wir immer. Und oft ändert sich dadurch alles grundlegend.
05.03.10: Ich erhalte dieses Zeichen, also ich nach den Grund meines Unwohlseins frage: ich fühle mich herzverschlossen, unzufrieden, ohne genau sagen zu können, warum. Ich erhalte die Striche, und analysiere sie, ohne Rückgriff auf die klassischen Texte. Das Resultat ist eine Interpretation, die scheinbar weit von den Originaltexten abweicht, für mich aber sehr schlüssig ist: die Pattsituation, die Tatsache, dass ich meinen Dickkopf diesmal überhaupt nicht durchsetzen kann, frustriert mich. Vor allem, weil die Starrköpfigkeit meiner Umwelt neu ist. Dass sie meinen eigenen Dickkopf spiegelt, ist eine interessante Erkenntnis. Und: auflösen hilft ;-)).
Wie stets sind die klassischen Bildworte und das Urteil verschwurbelt. Vielleicht bedeutet ja "den Reichtum nach unten verteilen", seine eigene Macht loszulassen, sie aufzugeben? Der Durchbruch passiert, indem man nachgibt? Sinn macht das schon, aber nur aus den Bildworten und dem Urteil hätte ich das nie geschlussfolgert.
Tarot: 2l Herrschaft Handle aktiv und selbstbewußt, aber sei auch mitfühlend. Dort, wo du handelst, bist du betroffen, es ist Teil von dir. Wer herrscht, ist auch immer Diener, sei dir dessen gewahr und herrsche mit Hinblick auf das Ganze.
Nachgeben können wir immer. Oft ändert sich dadurch alles grundlegend
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der klar und entschlossen ist, eine Tatsache, die die Umwelt zunächst urteilsfrei als solche wahrnimmt. Und der Fragende bleibt bei seiner Haltung, entwickelt aber dabei einen möglicherweise überzogenen Dominanzanspruch. Daraufhin legt die Umwelt nun ebenfalls Entschlossenheit und Zielstrebigkeit in eigener Sache an den Tag.
Vielleicht ist der Gegenwind, der dem Fragenden plötzlich ins Gesicht bläst, eine Reaktion, die er durch seine rigorose Position selbst provoziert hat. Das Resultat ist jedenfalls eine Pattsituation des Kräftemessens, bei der keiner weiterkommt: der Druck, den eine Seite empfängt, entspricht genau dem Druck, den die andere ausübt - und niemand kann die Oberhand gewinnen.
Was ist die Lösung? Loslassen wäre eine Möglichkeit: dem Druck nachgeben, ihn auflösen, das Patt aufgeben.
In den Kampfkünsten spricht man davon, dass der wahre Feind immer in einem selbst ist. Wenn man also eine Störung im Umfeld erfährt, dann liegt - dieser Theorie zu Folge - im eigenen Inneren eine Resonanz dazu vor. Und diese gilt es aufzuspüren.
Unsere Möglichkeiten, direkten Einfluss auf unsere Umwelt zu nehmen, sind begrenzt. Selbst wenn wir reich und mächtig sind, werden wir doch niemals alles, was uns stört, beseitigen können.
Aber nachgeben können wir immer. Und oft ändert sich dadurch alles grundlegend.
05.03.10: Ich erhalte dieses Zeichen, also ich nach den Grund meines Unwohlseins frage: ich fühle mich herzverschlossen, unzufrieden, ohne genau sagen zu können, warum. Ich erhalte die Striche, und analysiere sie, ohne Rückgriff auf die klassischen Texte. Das Resultat ist eine Interpretation, die scheinbar weit von den Originaltexten abweicht, für mich aber sehr schlüssig ist: die Pattsituation, die Tatsache, dass ich meinen Dickkopf diesmal überhaupt nicht durchsetzen kann, frustriert mich. Vor allem, weil die Starrköpfigkeit meiner Umwelt neu ist. Dass sie meinen eigenen Dickkopf spiegelt, ist eine interessante Erkenntnis. Und: auflösen hilft ;-)).
Wie stets sind die klassischen Bildworte und das Urteil verschwurbelt. Vielleicht bedeutet ja "den Reichtum nach unten verteilen", seine eigene Macht loszulassen, sie aufzugeben? Der Durchbruch passiert, indem man nachgibt? Sinn macht das schon, aber nur aus den Bildworten und dem Urteil hätte ich das nie geschlussfolgert.
Tarot: 2l Herrschaft Handle aktiv und selbstbewußt, aber sei auch mitfühlend. Dort, wo du handelst, bist du betroffen, es ist Teil von dir. Wer herrscht, ist auch immer Diener, sei dir dessen gewahr und herrsche mit Hinblick auf das Ganze.
44 - das entgegenkommen
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/877777.htm
Dezember 2010: Handeln... mit dem Herzen!
Das Thema ist: Handeln. Denn es gibt ja ganz unterschiedliche Motive für das Handeln: man kann nach reiflicher Überlegung schließlich Handeln, oder man kann Handeln, um äußeren Anforderungen zu genügen. Aber es gibt auch noch eine weiteres Motiv für das Handeln: zu handeln, um seinem Selbst Ausdruck zu verleihen.
Um letzteres geht es hier. Was vielleicht sanft und unscheinbar begann, entwickelt sich allmählich zum Selbstausdruck. Es gewinnt an Wärme, bekommt vielleicht gar eine feurige Qualität und entwickelt irgendwann eine unwiderstehliche Eigendynamik.
Handeln... mit dem Herzen!
Dezember 2010: Handeln... mit dem Herzen!
Das Thema ist: Handeln. Denn es gibt ja ganz unterschiedliche Motive für das Handeln: man kann nach reiflicher Überlegung schließlich Handeln, oder man kann Handeln, um äußeren Anforderungen zu genügen. Aber es gibt auch noch eine weiteres Motiv für das Handeln: zu handeln, um seinem Selbst Ausdruck zu verleihen.
Um letzteres geht es hier. Was vielleicht sanft und unscheinbar begann, entwickelt sich allmählich zum Selbstausdruck. Es gewinnt an Wärme, bekommt vielleicht gar eine feurige Qualität und entwickelt irgendwann eine unwiderstehliche Eigendynamik.
Handeln... mit dem Herzen!
46 - das empordringen
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/877888.htm
Verbesserung des eigenen Charakters bewirkt eine Veränderung des Umfeldes
25.02.10: Ein Freund erhält dieses Zeichen bei der Frage nach seinem Arbeitsplatz, an dem viel Mobbing passiert, von dem nette Kollegen betroffen sind.
Verbesserung des eigenen Charakters bewirkt eine Veränderung des Umfeldes
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der Dinge, die er aufgrund vergangener Lebenserfahrungen ("learnt lessons") verstanden hat, in seine Lebenshaltung integriert, während er weiterhin offen für die Herausforderungen ist, die ihm sein Umfeld präsentiert.
Die Integration vergangener Lebenserfahrungen mag ein langsamer Prozess sein, aber es ist ein auf alle Fälle lohnender - solange dieses Lernen expansiv, den eigenen Horizont erweiternd geschieht. (Man kann die Erfahrung "Ich habe mir die Finger verbrannt!" unterschiedlich integrieren: → "Aha, das passierte weil... ein Herd Hitze erzeugt. Das ist interessant, Herde erzeugen also Hitze..." (= den eigenen Horizont erweiternde Integration) oder: → "Herde sind böse, ich will nie wieder damit zu tun haben!" (= die eigene Welt einengende Integration))
Das Umfeld verhält sich in diesem Zeichen zunächst passiv-empfänglich, entwickelt sich im Lauf der Zeit aber möglicherweise sehr plötzlich dynamisch weiter. Legt man die Erkenntnis zugrunde, dass die vom Einzelnen erfahrene Umwelt immer in Zusammenhang mit der eigenen inneren Gestimmtheit steht, ergibt sich daraus, dass die Arbeit an sich selbst, die Verbesserung des eigenen Charakters, unweigerlich eine Veränderung des eigenen Umfeldes nach sich zieht.
Und auch wenn diese Veränderungen manchmal lange auf sich warten lassen, geschehen sie irgendwann doch und dann möglicherweise plötzlich und vehement: man häuft so lange Kleines an, bis es zu Hohem und Großem wird (Bildworte).
Die Integration vergangener Lebenserfahrungen mag ein langsamer Prozess sein, aber es ist ein auf alle Fälle lohnender - solange dieses Lernen expansiv, den eigenen Horizont erweiternd geschieht. (Man kann die Erfahrung "Ich habe mir die Finger verbrannt!" unterschiedlich integrieren: → "Aha, das passierte weil... ein Herd Hitze erzeugt. Das ist interessant, Herde erzeugen also Hitze..." (= den eigenen Horizont erweiternde Integration) oder: → "Herde sind böse, ich will nie wieder damit zu tun haben!" (= die eigene Welt einengende Integration))
Das Umfeld verhält sich in diesem Zeichen zunächst passiv-empfänglich, entwickelt sich im Lauf der Zeit aber möglicherweise sehr plötzlich dynamisch weiter. Legt man die Erkenntnis zugrunde, dass die vom Einzelnen erfahrene Umwelt immer in Zusammenhang mit der eigenen inneren Gestimmtheit steht, ergibt sich daraus, dass die Arbeit an sich selbst, die Verbesserung des eigenen Charakters, unweigerlich eine Veränderung des eigenen Umfeldes nach sich zieht.
Und auch wenn diese Veränderungen manchmal lange auf sich warten lassen, geschehen sie irgendwann doch und dann möglicherweise plötzlich und vehement: man häuft so lange Kleines an, bis es zu Hohem und Großem wird (Bildworte).
25.02.10: Ein Freund erhält dieses Zeichen bei der Frage nach seinem Arbeitsplatz, an dem viel Mobbing passiert, von dem nette Kollegen betroffen sind.
47 - die bedrängnis
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/878778.htm
22.07.09: Im See ist kein Wasser - nach der Katastrophe.
Neuanfang, Neuorientierung und eine eingehende Prüfung des Charakters. Wie sind die Fakten wirklich, mit wem hat man es zu tun, vor allem: wo stehe ich? Die falschen Masken sind zerbrochen, die faulen Kompromisse vorbei.
22.07.09: Im See ist kein Wasser - nach der Katastrophe.
Neuanfang, Neuorientierung und eine eingehende Prüfung des Charakters. Wie sind die Fakten wirklich, mit wem hat man es zu tun, vor allem: wo stehe ich? Die falschen Masken sind zerbrochen, die faulen Kompromisse vorbei.
51 - das erregende
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/788788.htm
Jeder Neuanfang ist zugleich Abschied, von Altem, von Wohlvertrauten.
Aufbrechen, "der Donner", ist der jüngste Sohn der Entschlossenheit. Hier wird mit einem Paukenschlag die Welt neu geschaffen. Kein Stein bleibt auf dem anderen.
Es ist ein Gefühl des Keimens, voll jugendlichem Elan und mit überschäumender Energie bahnt sich das Neue seinen Weg hinaus in die Welt, in ein neues, selbst bestimmtes Leben. Es fallen Späne, ja: die Bewegung ist getragen von jugendlichem Enthusiasmus und einem noch unverletzten Allmachtsglauben.
Doch manchmal gibt es auch Momente der Stille. Dann schleichen sich andere, verzagte Gefühle heran. Jede Veränderung löst tief sitzende Ängste aus, jeder Neuanfang ist zugleich Abschied. An der Oberfläche spürt man die Angst vor dem Neuen, dem Unbekannten. Doch tatsächlich ist es oft die Furcht davor, wahrhaftig man selbst zu sein.
Mut und Demut sind jetzt gefordert. Mut, um sich der Furcht zu stellen, Demut, um die Lektionen anzunehmen, die das Leben für einen bereithält. Aber, wie es im traditionellen Text heißt, "das Erschüttern bringt Gelingen": sich seiner Angst zu stellen führt zur Quelle der eigenen Kraft.
05.03.10: Ich stelle Frage wegen einem Projekt, an dem ich mich beteiligen möchte. Wie ist die Situation, was motiviert, was nervt mich, was passiert, wenn ich mich weiter engagiere?
Zeichen 51, der Aufbruch. Die Entscheidung ist also gefallen, aber wie weit reicht der Atem meines Engagements? Ist es ein Strohfeuer?
Die innere Regung zeigt: Abgrenzung vor fremden Einflüssen. Welche sind das hier? Ist meine Motivation wirklich meine - oder bin ich irgendwelcher Polit-Propaganda auf den Leim gegangen (hier: Nahrungsmittelknappheit)?
Das innere Kernzeichen (äußere Antwort) zeigt, dass die Umwelt mit Umgestaltung reagiert. Das heißt wohl, wenn alles "richtig" läuft, sollte man auch relativ schnell Zeichen der Veränderung sehen. Aufbruch bedeutet also nicht, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen
Vielleicht ist das ein guter Indikator: Man startet eine Initiative, und nach relativ kurzer Zeit müsste es eine Resonanz geben. Wenn die ausbleibt, sollte man sein Engagement vielleicht nochmal hinterfragen: Will ich das wirklich, oder ist es ein Rohrkrepierer? (Rohrkrepierer gibt es auch und sie sind legitim!)
30.07.09: Die Option der Veränderung löst tiefsitzende Ängste aus: Furcht davor, sich dem zu stellen, was IN einem ist.
Beides ist jetzt gefordert: MUT und DEMUT um die Lektion anzunehmen.
Sich der Furcht zu stellen, bringt schließlich Segen, denn wo die Angst ist, ist auch die Kraft.
Jeder Neuanfang ist zugleich Abschied, von Altem, von Wohlvertrauten.
Aufbrechen, "der Donner", ist der jüngste Sohn der Entschlossenheit. Hier wird mit einem Paukenschlag die Welt neu geschaffen. Kein Stein bleibt auf dem anderen.
Es ist ein Gefühl des Keimens, voll jugendlichem Elan und mit überschäumender Energie bahnt sich das Neue seinen Weg hinaus in die Welt, in ein neues, selbst bestimmtes Leben. Es fallen Späne, ja: die Bewegung ist getragen von jugendlichem Enthusiasmus und einem noch unverletzten Allmachtsglauben.
Doch manchmal gibt es auch Momente der Stille. Dann schleichen sich andere, verzagte Gefühle heran. Jede Veränderung löst tief sitzende Ängste aus, jeder Neuanfang ist zugleich Abschied. An der Oberfläche spürt man die Angst vor dem Neuen, dem Unbekannten. Doch tatsächlich ist es oft die Furcht davor, wahrhaftig man selbst zu sein.
Mut und Demut sind jetzt gefordert. Mut, um sich der Furcht zu stellen, Demut, um die Lektionen anzunehmen, die das Leben für einen bereithält. Aber, wie es im traditionellen Text heißt, "das Erschüttern bringt Gelingen": sich seiner Angst zu stellen führt zur Quelle der eigenen Kraft.
05.03.10: Ich stelle Frage wegen einem Projekt, an dem ich mich beteiligen möchte. Wie ist die Situation, was motiviert, was nervt mich, was passiert, wenn ich mich weiter engagiere?
Zeichen 51, der Aufbruch. Die Entscheidung ist also gefallen, aber wie weit reicht der Atem meines Engagements? Ist es ein Strohfeuer?
Die innere Regung zeigt: Abgrenzung vor fremden Einflüssen. Welche sind das hier? Ist meine Motivation wirklich meine - oder bin ich irgendwelcher Polit-Propaganda auf den Leim gegangen (hier: Nahrungsmittelknappheit)?
Das innere Kernzeichen (äußere Antwort) zeigt, dass die Umwelt mit Umgestaltung reagiert. Das heißt wohl, wenn alles "richtig" läuft, sollte man auch relativ schnell Zeichen der Veränderung sehen. Aufbruch bedeutet also nicht, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen
Vielleicht ist das ein guter Indikator: Man startet eine Initiative, und nach relativ kurzer Zeit müsste es eine Resonanz geben. Wenn die ausbleibt, sollte man sein Engagement vielleicht nochmal hinterfragen: Will ich das wirklich, oder ist es ein Rohrkrepierer? (Rohrkrepierer gibt es auch und sie sind legitim!)
30.07.09: Die Option der Veränderung löst tiefsitzende Ängste aus: Furcht davor, sich dem zu stellen, was IN einem ist.
Beides ist jetzt gefordert: MUT und DEMUT um die Lektion anzunehmen.
Sich der Furcht zu stellen, bringt schließlich Segen, denn wo die Angst ist, ist auch die Kraft.
52 - das stillhalten
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/887887.htm
Sommer 2009: Dieser kurze Moment prüfenden Innehaltens ist wichtig
Die Strukturen sind nun gebildet. Das, was beabsichtigt war, hat sich jetzt materialisiert.
Stillhalten ist ein natürlicher Zustand. Er steht am Ende einer Aktion. Wie bei den Kampfkünsten. Oder wie in der Natur, im Winter, wo alles ruht, wo das Leben neue Kraft sammelt, um im Frühjahr einen neuen Zyklus des Lebendigen zu beginnen.
Aber in diesem Moment, hier, jetzt, ist die Aktion zu Ende. Es herrscht eine vielleicht beängstigende Leere, absolute Ruhe. Aber dieses Ruhe ist ein Geschenk.
Jetzt ist die Zeit zum Innehalten. zu ruhiger Betrachtung und meditativer Innenschau. Ist das Gesamtwerk gelungen? Was habe ich erreicht? Deckt sich das Ergebnis mit meiner ursprünglichen Absicht? Gibt es Unterschiede? Welche? Und wenn ich noch einmal von vorne anfangen könnte... was würde ich dann tun?
Stillhalten ist... nur ein Wimpernschlag vor dem nächsten Zyklus der Entschlossenheit entfernt. Aber dieser kurze Moment prüfenden Innehaltens ist wichtig.
Sommer 2009: Dieser kurze Moment prüfenden Innehaltens ist wichtig
Die Strukturen sind nun gebildet. Das, was beabsichtigt war, hat sich jetzt materialisiert.
Stillhalten ist ein natürlicher Zustand. Er steht am Ende einer Aktion. Wie bei den Kampfkünsten. Oder wie in der Natur, im Winter, wo alles ruht, wo das Leben neue Kraft sammelt, um im Frühjahr einen neuen Zyklus des Lebendigen zu beginnen.
Aber in diesem Moment, hier, jetzt, ist die Aktion zu Ende. Es herrscht eine vielleicht beängstigende Leere, absolute Ruhe. Aber dieses Ruhe ist ein Geschenk.
Jetzt ist die Zeit zum Innehalten. zu ruhiger Betrachtung und meditativer Innenschau. Ist das Gesamtwerk gelungen? Was habe ich erreicht? Deckt sich das Ergebnis mit meiner ursprünglichen Absicht? Gibt es Unterschiede? Welche? Und wenn ich noch einmal von vorne anfangen könnte... was würde ich dann tun?
Stillhalten ist... nur ein Wimpernschlag vor dem nächsten Zyklus der Entschlossenheit entfernt. Aber dieser kurze Moment prüfenden Innehaltens ist wichtig.
53 - die entwicklung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/887877.htm
Was von all den Dingen,
die mich umgeben,
ist eigentlich essenziell?
Was ist wichtig?
Was gehört [zu] mir?
Auf diese, meist wenigen,
essenziellen Dinge gilt es,
das Augenmerk zu richten.
Um an und in ihnen
zu wachsen.
Was von all den Dingen,
die mich umgeben,
ist eigentlich essenziell?
Was ist wichtig?
Was gehört [zu] mir?
Auf diese, meist wenigen,
essenziellen Dinge gilt es,
das Augenmerk zu richten.
Um an und in ihnen
zu wachsen.
54 - das heiratende mädchen
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/778788.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
56 - der wanderer
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/887787.htm
Dezember 2010: Warum geht man eigentlich auf Wanderschaft? Und wann ist der Weg eigentlich zu Ende?
Warum geht man eigentlich auf Wanderschaft? Gut, ein Grund ist wohl oft, dass man es an dem Ort, an dem man gerade ist, einfach nicht länger aushält. Da tut es sehr gut, räumliche Distanz zu schaffen. Aber der eigentliche Sinn von Wanderschaft ist innere Wanderschaft: man verlässt einen abstrakten Ort festgefügter Denkmuster.
Dieses Zeichen beginnt genau damit: mit totalem Loslassen. Um dieses Loslassen jedoch wirklich umzusetzen, bedarf es langer, unermüdlicher Arbeit. Erst im Laufe der Zeit wird man bemerken, wie tief man doch selbst von diesen alten Mustern durchdrungen ist - und sie schließlich gehen lassen.
Doch je länger man wandert, umso leichter und vollständiger wird das Loslassen und langsam kann man sich dem Neuem öffnen: seinem wahren Selbst. Und indem man seinen eigenen Rhythmus in der Welt findet wird man zu einem wahrhaftigen Individuum, das aus seinem Inneren schöpft.
Am Ende des Weges steht Klarheit. Klarheit über sich und in der Folge über die Welt, denn Selbsterkenntnis ist die Basis von Welterkenntnis.
Aber wann ist der Weg eigentlich zu Ende?
Sommer 2009
Nach dem Quantensprung (55 - die Fülle) ist das alte Haus zu eng geworden und man muß eine neue Heimat finden. Die Situation ist so ähnlich wie nach der Häutung eines Reptils: auf der einen Seite ist Vorsicht angebracht, auf der anderen folgt man dem Ruf der eigenen inneren Stimme (seinem "inneren Herz", ebenfalls eine Bezeichnung für Li) - allerdings nicht blindlings sondern umsichtig (Gen).
Wichtig ist ein zwar vorsichtiges aber auch zügig Voranschreiten.
Dezember 2010: Warum geht man eigentlich auf Wanderschaft? Und wann ist der Weg eigentlich zu Ende?
Warum geht man eigentlich auf Wanderschaft? Gut, ein Grund ist wohl oft, dass man es an dem Ort, an dem man gerade ist, einfach nicht länger aushält. Da tut es sehr gut, räumliche Distanz zu schaffen. Aber der eigentliche Sinn von Wanderschaft ist innere Wanderschaft: man verlässt einen abstrakten Ort festgefügter Denkmuster.
Dieses Zeichen beginnt genau damit: mit totalem Loslassen. Um dieses Loslassen jedoch wirklich umzusetzen, bedarf es langer, unermüdlicher Arbeit. Erst im Laufe der Zeit wird man bemerken, wie tief man doch selbst von diesen alten Mustern durchdrungen ist - und sie schließlich gehen lassen.
Doch je länger man wandert, umso leichter und vollständiger wird das Loslassen und langsam kann man sich dem Neuem öffnen: seinem wahren Selbst. Und indem man seinen eigenen Rhythmus in der Welt findet wird man zu einem wahrhaftigen Individuum, das aus seinem Inneren schöpft.
Am Ende des Weges steht Klarheit. Klarheit über sich und in der Folge über die Welt, denn Selbsterkenntnis ist die Basis von Welterkenntnis.
Aber wann ist der Weg eigentlich zu Ende?
Sommer 2009
Nach dem Quantensprung (55 - die Fülle) ist das alte Haus zu eng geworden und man muß eine neue Heimat finden. Die Situation ist so ähnlich wie nach der Häutung eines Reptils: auf der einen Seite ist Vorsicht angebracht, auf der anderen folgt man dem Ruf der eigenen inneren Stimme (seinem "inneren Herz", ebenfalls eine Bezeichnung für Li) - allerdings nicht blindlings sondern umsichtig (Gen).
Wichtig ist ein zwar vorsichtiges aber auch zügig Voranschreiten.
57 - das Sanfte
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/877877.htm
Integrieren ist die Verwandlung, die aus der Raupe den Schmetterling werden lässt.
Integrieren ist die älteste Tochter der Empfänglichkeit. Nachdem wir die Welt wahrgenommen und Erkenntnisse aus ihr geschöpft haben, geht es nun darum, dieses Einsichten im eigenen Wesen zu verankern.
Integrieren bildet so den Abschluss der Auseinandersetzung mit der äußeren Welt. Diese hat uns berührt, genährt und verändert. Wir sind an ihr gewachsen. Wie hat sie uns verändert? Wie verändert sie uns weiterhin?
Der klassische Name dieses Zeichens lautet "der Wind" oder "der Baum". Beide bewegen sich sehr langsam, sanft und zugleich unerbittlich. Der Wind dringt durch jede noch so kleine Ritze vor. Der Baum sprengt mit seinen Wurzeln den Asphalt.
Ebenso ist Integrieren ein sanfter, kontinuierlicher aber auch unerbittlicher Prozess, der alles verwandelt. Es ist die Verwandlung, die aus der Raupe, satt an Erfahrungen, den Schmetterling werden lässt.
Januar 2010:
Zum Thema "Beginner's Mind" fand ich folgenden Link - mit der berühmten Zen-Geschichte der übervollen Teetasse: http://www.ironpalm.com/beginner.html
Integrieren ist die Verwandlung, die aus der Raupe den Schmetterling werden lässt.
Integrieren ist die älteste Tochter der Empfänglichkeit. Nachdem wir die Welt wahrgenommen und Erkenntnisse aus ihr geschöpft haben, geht es nun darum, dieses Einsichten im eigenen Wesen zu verankern.
Integrieren bildet so den Abschluss der Auseinandersetzung mit der äußeren Welt. Diese hat uns berührt, genährt und verändert. Wir sind an ihr gewachsen. Wie hat sie uns verändert? Wie verändert sie uns weiterhin?
Der klassische Name dieses Zeichens lautet "der Wind" oder "der Baum". Beide bewegen sich sehr langsam, sanft und zugleich unerbittlich. Der Wind dringt durch jede noch so kleine Ritze vor. Der Baum sprengt mit seinen Wurzeln den Asphalt.
Ebenso ist Integrieren ein sanfter, kontinuierlicher aber auch unerbittlicher Prozess, der alles verwandelt. Es ist die Verwandlung, die aus der Raupe, satt an Erfahrungen, den Schmetterling werden lässt.
Januar 2010:
Zum Thema "Beginner's Mind" fand ich folgenden Link - mit der berühmten Zen-Geschichte der übervollen Teetasse: http://www.ironpalm.com/beginner.html
58 - das heitere
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/778778.htm
Wahrnehmen ist die reinste Form der Liebe
Wahrnehmen ist die jüngste Tochter der Empfänglichkeit. Sie ist das erste, das geschieht, wenn man sich der Welt öffnet: man nimmt sie wahr - ohne zu kategorisieren, zu werten, zu beurteilen oder auch nur aus ihr lernen zu wollen.
Wahrnehmen bedeutet, offen zu sein und die Dinge geschehen zu lassen. Die Welt so zu akzeptieren, wie sie ist. (Diese Haltung unterscheidet sich klar von der Ignoranz, die sich sich vor der Welt verschließt und nichts an sich heranlässt.)
Wahrnehmen ist stets vollständig präsent, lässt sich berühren, nimmt Anteil, fühlt mit. Und bleibt bei diesem anteilnehmenden Wahrnehmen, ohne sich selbst durch die gewohnten Reaktionsmuster oder Aktionismus aus der Situation zu nehmen. Vielmehr bleibt Wahrnehmen in der Situation und fragt genau nach: Was ist wirklich? Wo verstellen meine vergangenen Erfahrungen den Blick auf die Welt?
Wahrnehmen zeigt sich im "Beginner's Mind", der unvoreingenommene Herangehensweise des Novizen. Das offene Herz gegenüber der die Welt in ihrer Ganzheit ist Kennzeichen des Wahrnehmens - und letztendlich die reinste Form der Liebe.
Wahrnehmen ist die reinste Form der Liebe
Wahrnehmen ist die jüngste Tochter der Empfänglichkeit. Sie ist das erste, das geschieht, wenn man sich der Welt öffnet: man nimmt sie wahr - ohne zu kategorisieren, zu werten, zu beurteilen oder auch nur aus ihr lernen zu wollen.
Wahrnehmen bedeutet, offen zu sein und die Dinge geschehen zu lassen. Die Welt so zu akzeptieren, wie sie ist. (Diese Haltung unterscheidet sich klar von der Ignoranz, die sich sich vor der Welt verschließt und nichts an sich heranlässt.)
Wahrnehmen ist stets vollständig präsent, lässt sich berühren, nimmt Anteil, fühlt mit. Und bleibt bei diesem anteilnehmenden Wahrnehmen, ohne sich selbst durch die gewohnten Reaktionsmuster oder Aktionismus aus der Situation zu nehmen. Vielmehr bleibt Wahrnehmen in der Situation und fragt genau nach: Was ist wirklich? Wo verstellen meine vergangenen Erfahrungen den Blick auf die Welt?
Wahrnehmen zeigt sich im "Beginner's Mind", der unvoreingenommene Herangehensweise des Novizen. Das offene Herz gegenüber der die Welt in ihrer Ganzheit ist Kennzeichen des Wahrnehmens - und letztendlich die reinste Form der Liebe.
60 - die beschränkung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/778878.htm
Die zugeschriebene Rolle respektieren
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der sein Gegenüber aufmerksam dabei beobachtet, wie es den einmal getroffenen Entscheidungen Taten folgen lässt.
Dies ist scheinbar ganz einfach - aber eben nur scheinbar. Die Rolle des Fragenden beschränkt sich tatsächlich auf ein eher passives Beobachten - ohne das, was er sieht zu be- oder verurteilen. Lässt er sich dennooch zu einem Urteil hinreißen und greift in der Folge aktiv in den Gestaltungsprozess ein, wird sich sein Gegenüber abgrenzen und zurückziehen: die Kommunikation ist dann gestört.
In diesem Zeichen gibt es eine klare Rollenverteilung: der tendenziell passive Fragende befindet sich inmitten einer dominanten, aktiv gestaltend wirkenden Umwelt (Beispiele für so eine Konstellation wäre Angestellter (Fragender) ggü. Chef oder traditionelles Mädchen (Fragender) ggü. traditionellem jungen Mann). Ergreift der Fragende zu offensichtlich die Initiative, wird sich sich das Gegenüber - je nach Naturell und Situation - gekränkt oder verunsichert zurückziehen.
Solange also die Umwelt ihren Dominanzanspruch durch die größere Erfahrung untermauern kann, besteht für den Fragenden wohl kaum Schwierigkeit, die Hierarchie zu respektieren. Schwierig wird es, wenn der Fragende sich seiner Umwelt klar überlegen fühlt, aufgrund der zugewiesenen Rollen diese Überlegenheit aber nicht leben darf. Hier bleibt nur, die eigenen Stärken zurückzunehmen und die Rolle formal zu erfüllen, oder - wie die Bildworte andeuten ("So regelt der Edle Zahl und Maß und denkt über seine innere Kraft und sein Handeln nach.") - sich auf sich selbst zu besinnen.
Solch eine Situation mag für einen gewissen Zeitrahmen akzeptabel sein. Wird sie untragbar, sollte man - gemäß dem Rat des Urteils - über Veränderung nachdenken.
26.02.10: Ein Freund erhält diese Zeichen auf die Frage nach einer sich anbahnenden Kooperation. Er fühlt sich seinem Auftraggeber aufgrund seiner größeren Erfahrung eigentlich überlegen und würde gerne "Tempo machen". Andererseits ist klar, dass sein Gegenüber das Gesamtprojekt leitet und koordiniert.
Ich finde, das Zeichen gibt eine klare Handlungsanweisung: ruhig verhalten ;-)).
Die zugeschriebene Rolle respektieren
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der sein Gegenüber aufmerksam dabei beobachtet, wie es den einmal getroffenen Entscheidungen Taten folgen lässt.
Dies ist scheinbar ganz einfach - aber eben nur scheinbar. Die Rolle des Fragenden beschränkt sich tatsächlich auf ein eher passives Beobachten - ohne das, was er sieht zu be- oder verurteilen. Lässt er sich dennooch zu einem Urteil hinreißen und greift in der Folge aktiv in den Gestaltungsprozess ein, wird sich sein Gegenüber abgrenzen und zurückziehen: die Kommunikation ist dann gestört.
In diesem Zeichen gibt es eine klare Rollenverteilung: der tendenziell passive Fragende befindet sich inmitten einer dominanten, aktiv gestaltend wirkenden Umwelt (Beispiele für so eine Konstellation wäre Angestellter (Fragender) ggü. Chef oder traditionelles Mädchen (Fragender) ggü. traditionellem jungen Mann). Ergreift der Fragende zu offensichtlich die Initiative, wird sich sich das Gegenüber - je nach Naturell und Situation - gekränkt oder verunsichert zurückziehen.
Solange also die Umwelt ihren Dominanzanspruch durch die größere Erfahrung untermauern kann, besteht für den Fragenden wohl kaum Schwierigkeit, die Hierarchie zu respektieren. Schwierig wird es, wenn der Fragende sich seiner Umwelt klar überlegen fühlt, aufgrund der zugewiesenen Rollen diese Überlegenheit aber nicht leben darf. Hier bleibt nur, die eigenen Stärken zurückzunehmen und die Rolle formal zu erfüllen, oder - wie die Bildworte andeuten ("So regelt der Edle Zahl und Maß und denkt über seine innere Kraft und sein Handeln nach.") - sich auf sich selbst zu besinnen.
Solch eine Situation mag für einen gewissen Zeitrahmen akzeptabel sein. Wird sie untragbar, sollte man - gemäß dem Rat des Urteils - über Veränderung nachdenken.
26.02.10: Ein Freund erhält diese Zeichen auf die Frage nach einer sich anbahnenden Kooperation. Er fühlt sich seinem Auftraggeber aufgrund seiner größeren Erfahrung eigentlich überlegen und würde gerne "Tempo machen". Andererseits ist klar, dass sein Gegenüber das Gesamtprojekt leitet und koordiniert.
Ich finde, das Zeichen gibt eine klare Handlungsanweisung: ruhig verhalten ;-)).
63 - nach der vollendung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/787878.htm
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
Und falls Sie Fragen haben...
dürfen Sie mir diese gerne stellen. Zu vielen Interpretationsseiten gibt es bisher keine ausführlichen Kommentare. Mir persönlich fällt es am leichtesten, diese zu schreiben, wenn ich dazu konkrete Fragen von echten Menschen habe. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie mich und schicken Sie mir Ihre Frage - und die vom I Ging Orakel gegebene Antwort. Meine Kontaktdaten und ein Formular für (anonyme) Nachrichten finden Sie unter Kontakt.
64 - vor der vollendung
Die aktuelle Interpretation finden Sie hier: http://www.no2do.com/hexagramme/878787.htm
Harmonie und Kooperation - statt Konkurrenz
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der in konkretem Tun seine Situation verändert, während die Umgebung aufmerksam beobachtet. Die Umwelt zieht aus dem Beobachteten eigene Schlüsse und handelt nun indem sie, auf die neue Lage antwortend, ebenfalls Veränderungen vornimmt. Dies wiederum beobachtet der Fragende aufmerksam, analysiert das Gesehene und zieht Rückschlüsse für seine eigene Situation und seine nächsten Schritte.
Der Fragende ist mit seiner Umwelt eng verbunden, das jeweilige Handeln und Beobachten sind ineinander verzahnt und die übergeordneten Prinzipien sind Harmonie und Kooperation - und nicht wie so oft: Konkurrenz. Alle Handlungen werden in enger Rückbindung an die Umgebung durchgeführt, die den Spielball wieder aufnimmt und zurückwirft.
Die einzige Gefahr ist, dass einer der Beteiligten dieses Miteinander verlässt und in alte Mechanismen zurückfällt: z. B. Konkurrenz, Kräftemessen etc.
Aber wie heißt es so schön: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?!
Harmonie und Kooperation - statt Konkurrenz
Das Zeichen zeigt einen Fragenden, der in konkretem Tun seine Situation verändert, während die Umgebung aufmerksam beobachtet. Die Umwelt zieht aus dem Beobachteten eigene Schlüsse und handelt nun indem sie, auf die neue Lage antwortend, ebenfalls Veränderungen vornimmt. Dies wiederum beobachtet der Fragende aufmerksam, analysiert das Gesehene und zieht Rückschlüsse für seine eigene Situation und seine nächsten Schritte.
Der Fragende ist mit seiner Umwelt eng verbunden, das jeweilige Handeln und Beobachten sind ineinander verzahnt und die übergeordneten Prinzipien sind Harmonie und Kooperation - und nicht wie so oft: Konkurrenz. Alle Handlungen werden in enger Rückbindung an die Umgebung durchgeführt, die den Spielball wieder aufnimmt und zurückwirft.
Die einzige Gefahr ist, dass einer der Beteiligten dieses Miteinander verlässt und in alte Mechanismen zurückfällt: z. B. Konkurrenz, Kräftemessen etc.
Aber wie heißt es so schön: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?!
Abonnieren
Posts (Atom)